Polygon holt immer mehr Terra-Projekte an Bord: Neustart nach Terra-Zusammenbruch

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  • Viele Projekte der zusammengebrochenen Blockchain Terra sind auf Polygon übergegangen.
  • Auch VeChain lädt Projekte ein und bietet Zuschüsse an.

Mehr als 48 verschiedene Krypto-Projekte, die auf dem Terra-Ökosystem entwickelt wurden, das mittlerweile zusammengebrochen ist, haben mit der Migration zu Polygon einen Neuanfang gewagt.

Ryan Wyatt, der CEO von Polygon Studios, zeigte sich am Samstag auf Twitter erfreut darüber, dass sein Netzwerk viele Projekte in das Ökosystem einbinden kann. Er erklärte, der mehrere Millionen schwere Terra Developer Fund sei effektiv gewesen und habe Fachkräfte angezogen, die nach dem Zusammenbruch von Terra im Mai unerwartet in der Luft hingen.

Polygon ist ein Layer-2-Netzwerk, das als Skalierungslösung für das Ethereum-Netzwerk dient.

Unter den bekanntesten Projekten, die zu Polygon umgezogen sind, sind etwa die Metaversum-Plattform Lunaverse (LUV), der NFT-Marktplatz OnePlanet und das Play-to-Earn (P2E)-Spiel Derby Stars.

OnePlanet hat dabei auch anderen NFT-Projekten bei der Umstellung auf Polygon geholfen. Die Plattform hat die Initiative Ark*One gestartet, die sich auf die Unterstützung von NFT-Projekten auf Terra konzentriert.

In einem Blogbeitrag am Samstag beschreibt OnePlant, wie Ark*One dabei geholfen hat, “insgesamt 48 NFT-Projekte mit 90 NFT-Sammlungen” auf Polygon zu übertragen:

“Das ist ein großer Teil der Terra-Projekte, darunter auch einige, die vor dem katastrophalen Ereignis, bei dem es eine Entkopplung vom US-Dollar gab, nicht auf One Planet lanciert wurden.”

Seit dem 15. Juni unterstützt Ark*One aufstrebende Projekte etwas weniger, aber das Team sagt, es werde “weiterhin technischen Support für Projekte, die von Terra weg wollen”, anbieten und Projekten über sein Launchpad ermöglichen, auf Polygon zu laufen.

Polygon hatte mehr Erfolg dabei, Terra-Projekte an Bord zu holen, als das VeChain-Ökosystem. Bisher scheinen nicht viele Terra-Projekte zum Layer-1-Ökosystem übergegangen zu sein, obwohl VeChain die Terra-Entwickler offen dazu einlädt, sich um einen Zuschuss zu bewerben.

Das Terra-Ökosystem ist im Mai spektakulär zusammengebrochen, als der Stablecoin TerraUSD Classic (USTC) seine Kopplung an den US-Dollar verlor. Dadurch ist sein nativer Token, der mittlerweile Luna Classic (LUNC) heißt, von 60 US-Dollar um fast 100 Prozent gefallen. Das Netzwerk wurde in Terra Classic umbenannt, und sein nativer Token hat jetzt den Ticker LUNC. Nach einem Hard Fork hat der Gründer des Projekts das neue Ökosystem Terra 2.0 mit dem alten Ticker LUNA lanciert.

 

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