Plaid lässt FTX.US wegen “besorgniserregenden Berichten” nicht mehr auf Nutzerdaten zugreifen

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Plaid ist ein Fintech-Unternehmen, das sich auf die Kommunikation zwischen Finanzdienstleistungs-Apps und den Bank- und Kreditkartenanbietern der Nutzer konzentriert.

Das Unternehmen hat Nutzern von FTX.US die Möglichkeit gegeben, ihre Bankkonten mit der FTX-App zu verbinden. So konnte FTX.US Zahlungen anfordern, die über das ACH-Netzwerk abgewickelt werden.

In einem angepinnten Tweet am 12. November gab Plaid bekannt, dass FTX keinen Zugang mehr zu Plaid-Produkten haben wird. Das bedeute, “FTX kann keine Finanzinformationen mehr über Plaid abrufen”.

Zuvor hat Plaid auf Twitter mitgeteilt, dass der Zugang aufgrund von “besorgniserregenden öffentlichen Berichten” vorläufig ausgesetzt werde. Das Unternehmen erklärte jedoch, es gebe “derzeit keine Anzeichen darauf, dass Plaid als Vektor für betrügerische Aktivitäten genutzt wurde”.

Am 12. November meldeten Twitter-Nutzer, dass FTX.US versucht hatte, über Plaid auf ihre Konten zuzugreifen. Dabei hieß es, dass auf die Daten der Nutzer zugegriffen worden sei. Es gab keine Meldung, das Geld abgehoben wurde.

Andere haben andere gewarnt, ihre Bankkontopasswörter sofort zu ändern und die Zugriffsrechte auf Plaid zu widerrufen.

In einer häufig gestellten Frage (FAQ) stellte Plaid klar, dass einige dieser Anfragen im Rahmen der regelmäßigen, automatisierten Prüfungen von Plaid regelmäßig durchgeführt worden sein könnten.

FTX hat bestätigt, dass es seit der Aussetzung des Zugangs keine Informationen von Plaid-Konten abrufen kann.




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