PayPal-Aktie seit Bitcoin-Angebot um 17 Prozent gestiegen

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Die PayPal-Aktie erreichte am Montag ein Rekordhoch und beendete damit eine starke Entwicklung. Dabei schnitt sie besser ab als der Nasdaq und der US-Aktienmarkt insgesamt.

Seit dem 12. November hat der Tech-Index Nasdaq rund 6,5 Prozent zugelegt. Der S&P 500 Index mit Aktien mit großer Marktkapitalisierung ist im gleichen Zeitraum um 3,5 Prozent gestiegen.

3-Monats-Entwicklung der PayPal-Aktie. Quelle: barchart.com

PayPals Einstieg in den Kryptowährungsbereich ist zwar nicht der einzige Katalysator seiner enormen Entwicklung, doch der Zahlungsabwickler ist in einer guten Position, um von der wachsenden Akzeptanz digitaler Vermögenswerte zu profitieren. Einige Analysten haben sogar vermutet, dass ein höherer Bitcoin (BTC)-Kurs einen positiven Effekt auf die weitere Entwicklung von PayPal haben könnte.

Es gibt auch Anzeichen, dass der Zahlungsabwickler den Bitcoin-Kurs positiv beeinflussen könnte. Jüngsten Branchendaten zufolge könnte PayPal in den Wochen vor dem Start seiner Krypto-Plattform in den Vereinigten Staaten bis zu 70 Prozent der neu geminten BTC aufgekauft haben könnte.

Die Schätzungen variieren, aber eine im Jahr 2019 durchgeführte Umfrage unter 5.000 Personen ergab, dass 6,2 Prozent der Amerikaner über 18 Bitcoin besitzen. Laut der Umfrage planen weitere 7,3 Prozent, zum ersten Mal BTC zu kaufen.

Wenn man diesen Zahlen Glauben schenken darf, könnten sich Kryptowährungen positiv auf das Geschäft von PayPal auswirken, da immer mehr Menschen nach einfachen Einstiegsmöglichkeiten suchen. Ein Beweis dafür ist die Cash-App von Square, die einen Umsatzsprung verzeichnete, seit sie Bitcoin-Käufe ermöglichte. Tatsächlich stammten fast 80 Prozent der Einnahmen von Cash App im dritten Quartal aus Gebühren, die von Bitcoin-Käufen kamen.

Die Aktien von PayPal Holdings haben seit dem 12. November um 17 Prozent zugelegt. An diesem Tag wurde die Krypto-Handelsplattform für US-Kunden eröffnet.

PayPal will seine Krypto-Dienste Anfang 2021 weltweit lancieren. CEO Dan Shulman versicherte, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis sein Unternehmen digitale Zentralbankwährungen unterstützt, wenn diese verfügbar werden.  


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