OpenSea überarbeitet Seltenheits-Ranking für NFTs nach konstruktiver Kritik

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Obwohl ein Seltenheits-Ranking für Non-Fungible Tokens (NFT) den Anlegern sicherlich eine große Hilfe ist, entgegnen kritische Stimmen nun, dass dem Markt damit mehr Schaden als Nutzen zugefügt wird.

So hat ein NFT-Investor stellvertretend die vielen Probleme benannt, die mit OpenRarity, dem Tool zur Seltenheitsbewertung des marktführenden NFT-Marktplatzes OpenSea, einhergen. Zum Beispiel moniert der Nutzer, dass den NFTs lediglich ein „Rang“ zugewiesen wird, während das Wort „Seltenheit“ (Engl.: Rarity) nicht explizit genannt wird. Seiner Meinung nach ein irreführender Mechanismus.

Welche Auswirkungen dies hat, verdeutlicht der Nutzer an der NFT-Kollektion Moonbirds, die OpenRarity bereits aktiviert hat. So wurde der automatische Marktmechanismus durch die alleinige Anzeige des Ranges der NFTs so stark untergraben, dass es praktisch keine seltenen Stücke mehr gibt und fast jeder Moonbird zum Minimalpreis verkauft wurde. Dementsprechend hat der Nutzer bereits Kevin Rose, den CEO von Proof, das für die Moonbirds verantwortlich ist, dazu aufgefordert, die optionale OpenRarity-Funktion für seine Kollektion auszuschalten.

Die konstruktive Kritik scheint bereits gefruchtet zu haben, denn nur wenige Tage nach dem Feedback hat OpenSea Änderungen an dem Ranking-System vorgenommen. So weist dieses ab sofort einen „Seltenheitswert“ statt nur einem „Rang“ aus. Zudem wird nun auch die Anzahl der unterschiedlichen Merkmale, der sogenannte Trait Count, in der Methodologie des Rankings berücksichtigt. Außerdem können die digitalen Kunstwerke zukünftig nach seltenen Attributen gefiltert werden, was die Genauigkeit des Rankings ebenfalls positiv beeinflussen soll.

OpenSea hat angekündigt, dass die entsprechenden Änderungen ab dem 25. Oktober in Kraft treten und für alle Kollektionen verfügbar sein werden. Nach Angaben der NFT-Plattform kamen die häufigsten Fragen allerdings zur eigentlichen Nutzung der neuen Funktion, denn deren Verfügbarkeit soll bisher uneinheitlich und nicht ausreichend kommuniziert worden sein. Entsprechend will OpenSea für mehr Transparenz sorgen, damit die Community das Tool vollumfänglich akzeptiert.

Das Seltenheits-Ranking wurde am 21. September eingeführt, um die Seltenheit einzelner NFTs für Anleger besser abbilden zu können. Das Protokoll OpenRarity entspringt dabei einer Zusammenarbeit mit anderen führenden Projekten der NFT-Branche und soll die Bewertung der digitalen Kunstwerke flächendeckend vereinfachen.




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