OpenAI und Axel Springer gehen Partnerschaft zur Verknüpfung von KI und Journalismus ein

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Das große deutsche Medienhaus Axel Springer arbeitet zukünftig mit OpenAI zusammen, um journalistische Inhalte in den KI-Chatbot ChatGPT zu integrieren, wie der Verlag in einer offiziellen Erklärung auf seinem Blog am 13. Dezember ankündigt.

Die Zusammenarbeit beinhaltet die Nutzung von Inhalten der Medienmarken von Axel Springer, um das Training der Large Language Models (LLMs) von OpenAI zu verbessern. Gemeinsames Ziel ist es demnach, für ChatGPT eine bessere Nutzererfahrung mit aktuellen und verlässlichen Inhalten zu verschiedenen Themen zu erreichen und die Transparenz durch Einbindung und Verlinkung vollständiger journalistischer Artikel zu erhöhen.

Generative KI-Chatbots haben seit langem Probleme mit der sachlichen Richtigkeit und erzeugen gelegentlich Falschinformationen, die gemeinhin als „Halluzinationen“ bezeichnet werden. Initiativen zur Verringerung dieser KI-Halluzinationen wurden bereits im Juni in einem Beitrag auf der Website von OpenAI angekündigt.

KI-Halluzinationen treten auf, wenn KI-Systeme faktisch falsche Informationen erzeugen, die irreführend sind oder nicht durch reale Daten gestützt werden. Halluzinationen können sich in verschiedenen Formen äußern, z. B. durch die Generierung von Falschinformationen, die Erfindung nicht existierender Ereignisse oder Personen oder die Bereitstellung ungenauer Details zu bestimmten Themen.

Die Verschmelzung von KI und Journalismus bringt gewisse Herausforderungen mit sich, darunter auch Bedenken hinsichtlich Transparenz und Fehlinformationen. Eine Studie von Ipsos Global ergab, dass 56 % der Amerikaner und 64 % der Kanadier glauben, dass Künstliche Intelligenz die Verbreitung von Falschinformationen verschlimmern wird, und weltweit sind sogar 74 % der Meinung, dass KI die Erstellung realistischer Fake-News erleichtert.

Die Partnerschaft zwischen OpenAI und Axel Springer soll sicherstellen, dass ChatGPT-Nutzer Zusammenfassungen von Axel Springers Medienmarken, darunter Politico, Business Insider, Bild und Welt erstellen können.

Dass KI allerdings auch Potenzial zur Bekämpfung von Fehlinformationen birgt, wird derweil ebenfalls erforscht, wie Tools wie AI Fact Checker und Microsofts Integration von GPT-4 in seinen Edge-Browser zeigen.

Die Associated Press hat unterdessen auf derartige Bedenken reagiert, indem sie Richtlinien herausgegeben hat, die den Einsatz generativer KI in der Berichterstattung einschränken und die Bedeutung der menschlichen Aufsicht betonen.

Im Oktober 2023 entwickelte ein Team von Wissenschaftlern der University of Science and Technology of China und des YouTu Lab von Tencent wiederum ein Tool zur Bekämpfung von „Halluzinationen“ durch KI-Modelle.


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