Nvidia korrigiert Umsatzprognose nach unten, Mining-Prozessoren bleiben schwach

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Die Aktie des marktführenden amerikanischen Grafikkartenherstellers Nvidia ist in der vergangenen Woche spürbar eingebrochen, nachdem die jüngst veröffentlichte Umsatzprognose für das zweite Quartal 2022 schlechter ausfällt, als erhofft.

Dabei war das Umsatzwachstum vom Q4 2021 ins Q1 2022 stark, denn in diesem Zeitraum konnte ein Plus von 8 % bzw. 8,98 Mrd. US-Dollar erzielt werden. Zudem soll bis 2023 das Aktienrückkaufprogramm im Wert von 15 Mrd. US-Dollar fortgeführt werden, wie aus den offiziellen Dokumenten der amerikanischen Börsenaufsicht SEC hervorgeht.

Der Ausblick für das Q2 ist allerdings bisher weitaus weniger erfreulich, denn ersten firmeneigenen Prognosen zufolge, wird für das laufende Quartal nur noch 8,1 Mrd. US-Dollar Umsatz eingefahren, was 4 % unter den eigentlichen Erwartungen liegt.

Die ernüchternden Zahlen haben zum Ende der Woche dafür gesorgt, dass die Nvidia-Aktie (NVDA) um satte 7 % auf 157,8 US-Dollar abgerutscht ist. Damit steht NVDA im bisherigen Jahr um fast 50 % im Minus, was in erster Linie wohl durch die insgesamt schwache Performance der Techaktien bedingt ist.

Bereits im ersten Quartal hatte der Chiphersteller einen spürbaren Einbruch beim Verkauf der speziellen Krypto-Mining Prozessoren (CMP) festgestellt, nachdem im Vorjahr für diese noch starke 155 Mio. US-Dollar zu Buche standen. Der konkrete Umsatz durch CMPs ist für das Q1 nicht ausgewiesen, immerhin bestätigt der Quartalsbericht, dass sich dieser seit dem letzten Jahr stetig m Rückgang befindet.

Bereits im Q2 2021 war der CMP-Umsatz um 33 % hinter den Erwartungen geblieben, im Q3 und Q4 fehlten dann wiederum 105 Mio. US-Dollar bzw. 24 Mio. US-Dollar. Im Q1 2022 setzt sich dieser Negativtrend nun also fort.

Der Grund für die stark schwächelnden Verkäufe der Mining-Prozessoren ist sehr wahrscheinlich auf die allgemeine Verknappung in der Chipherstellung zurückzuführen. So sind die CMPs zurzeit selbst auf dem Sekundärmarkt kaum zu erwerben, vom Primärmarkt ganz zu schweigen.

Dementsprechend korrigiert Nvidia den prognostizierten Umsatz für das Q2 auf 8,1 Mrd. US-Dollar nach unten, wobei allen voran „Russland und der Corona-Lockdown in China“ als führende Gründe angegeben werden, die den Umsatz allein schon um bis zu 500 Mio. US-Dollar drücken könnten.

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