Nun ist es amtlich – Voyager Digital stellt Insolvenzantrag

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Nur wenige Tage nachdem die Kryptobörse Voyager Digital einen Auszahlungsstopp verhängt hat, hat die Handelsplattform nun einen Insolvenz beim Südlichen Bezirksgericht von New York angemeldet.

Der entsprechende Insolvenzantrag zeigt an, dass das Krypto-Unternehmen Verbindlichkeiten in Höhe von 1 Mrd. – 10 Mrd. US-Dollar bei mehr als 100.000 Gläubigern hat.

Die Insolvenzstellung durch Voyager verlief nahezu unverzüglich, denn nach dem amerikanischen Unabhängigkeitstages am Montag hat die Kryptobörse das Prozedere am Dienstag schnellstmöglich eingeleitet. Wie es in der offiziellen Stellungnahme heißt, ist dieser Schritt ein wichtiger Teil zur „Neuaufstellung“ des Krypto-Unternehmens. Der dahingehende Plan sieht vor, dass die Kunden der Handelsplattform schon bald wieder auf ihre Konten zugreifen können.

Der Voyager-Geschäftsführer sieht vor, dass Kunden mit Krypto-Vermögen auf ihren Konten Entschädigungen in einer Mischform aus Krypto, Aktienanteilen, Rückzahlungen aus den Schadensersatzforderungen an Three Arrows Capital (3AC) und Voyager-Tokens bekommen.

Kunden mit Vermögen in Form von US-Dollar sollen wiederum direkt auf diese Guthaben zugreifen können, nachdem das Unternehmen gemeinsam mit der Metropolitan Commercial Bank entsprechende Schritte eingeleitet hat.

Im zugehörigen Twitter-Thread bekräftigt Geschäftsführer Ehrlich, dass der nun gestellte Insolvenzantrag die beste Lösung für alle Beteiligten ist, denn dadurch könnten sowohl die verbleibenden Vermögen geschützt werden als auch der Betrieb der Plattform aufrechterhalten werden.

Insolvenzantrag von Voyager Digital.

Voyager will die Belegschaft weiter ganz normal bezahlen und auch weiter „Belohnungen im Rahmen von Kundenbindungsprogrammen weiter ausschütten“. Handel, Auszahlungen und Einzahlungen bleiben allerdings zunächst ausgesetzt.

Das erste Anzeichen, dass der Kryptobörse die Zahlungsunfähigkeit drohte, war die Aufnahme eines 500 Mio. US-Dollar schweren Kredits von Alameda Research. Damit wollte die Voyager Verluste ausgleichen, die durch die Vergabe von eigenen Krediten an den Krypto-Hedgefonds Three Arrows Capital entstanden sind. 3AC hat wiederum durch den anhaltenden Bärenmarkt massive Verluste erlitten, und konnte in Folge dessen keine Schulden mehr begleichen.

 

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