Niederländische Bank ING verkauft digitales Vermögenswert-Tool Pyctor an GMEX

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  • ING verkauft digitale Asset-Verwahrungslösung Pyctor an GMEX.
  • Diese soll den MultiHub von GMEX ergänzen und eine hybride Finanzlösung schaffen.
  • Dem CEO von GMEX zufolge ist die Nachfrage nach solchen Lösungen hoch.

Das niederländische Finanzdienstleistungsunternehmen und Bank ING Group hat ihr Geschäft mit digitalen Vermögenswerten, dass mit dem Namen Pyctor bezeichnet wird, in das Multi-Asset-Handelsinfrastrukturunternehmen GMEX ausgegliedert.

GMEX hat die institutionelle digitale Vermögensverwaltungslösung Pyctor von ING im Rahmen eines Millionen-Deals erworben, wie die Unternehmen am Montag in einer gemeinsamen Mitteilung erklärten.

Pyctor ist als Ergänzung für MultiHub von GMEX vorgesehen. MultiHub ist ein institutionelles, plattformübergreifendes Geschäft, das im vergangenen Jahr lanciert wurde, um die Lücke zwischen CeFi und DeFi zu schließen, so der GMEX-CEO Hirander Misra gegenüber Cointelegraph.

Mit Pyctor bekommt MultiHub eine Reihe von Funktionen für digitale Vermögenswerte, darunter Smart Contracts, Post-Trade-Custodial und institutionelle Netzwerkfunktionen wie die Fragmentierung von privaten Schlüsseln.

Pyctor soll auch die regulatorische Konformität unterstützen und hält sich dabei an das große Rahmenwerk für die Geldwäschebekämpfung von der Financial Action Task Force namens Travel Rule. 

“Es gibt einen Marktbedarf für diese Art von Angeboten, das von einer Bank für Banken, Vermögensverwalter und Firmenkunden entwickelt wurde und das nun in einem neutralen Umfeld für institutionelle Teilnehmer betrieben werden kann”, so Misra. Dem CEO zufolge wollen Institutionen ihre Kapazitäten für den Handel mit digitalen Vermögenswerten und deren Abwicklung immer häufiger so erweitern, dass sie mit den bestehenden CeFi-Systemen und Anlageklassen interoperabel ist. Er fügte noch hinzu:

“Das erfordert eine hybride Finanzlösung (HyFi), die eine hybride digitale Marktinfrastrukturlösung mit Interoperabilität zwischen mehreren Blockchains und eine API-Integration in traditionelle Systeme bietet, um Kohärenz zu gewährleisten.”

Pyctor ist im Jahr 2018 aus einem Projekt des Innovationsarms ING Labs in Amsterdam hervorgegangen. Die Technologie von Pyctor verwaltet private Schlüssel, indem sie diese fragmentiert und auf Blockchain-Knoten verteilt, die von regulierten Institutionen betrieben werden. 

ING führte den ersten Konzeptnachweis von Pyctor im Jahr 2019 durch und bildete dann eine Arbeitsgruppe für Tests in einer sicheren Umgebung. An diesen haben große globale Banken und Unternehmen wie BNP Paribas, Citi, ABN AMRO, Societe Generale, Invesco, UBS, State Street, Forge und andere teilgenommen.

Wie Cointelegraph bereits berichtete, arbeitet ING seit mindestens 2019 – neben vielen anderen Blockchain-bezogenen Aktivitäten – an firmeneigenen Kryptowährungs-Verwahrungstechnologien. Im Jahr 2021 testete ING mit der niederländischen Behörde für Finanzmärkte ein DeFi-Peer-to-Peer-Kreditprotokoll.

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