Nexo zieht sich wegen fehlender Regulierung aus den USA zurück

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Die Krypto-Sparplattform Nexo will „über die nächsten Monate“ schrittweise ihren Betrieb in den USA einstellen, wie das Projekt am 5. Dezember auf dem firmeneigenen Blog bekanntgegeben hat. Nexo bezeichnet diese Entscheidung als „bedauernswert, aber notwendig“.

So erklärt Nexo in dem Post, dass das Krypto-Projekt bereits seit über 18 Monaten in Kontakt mit den amerikanischen Regulierungsbehörden steht, um einen gesetzestreuen Geschäftsbetrieb sicherzustellen. Allerdings sind diese Gespräche bisher fruchtlos geblieben.

„Unsere Entscheidung kommt nach mehr als 18 Monaten hoffnungsvoller Dialogbemühungen mit den amerikanischen Regulierungsbehörden auf Bundes- und Landesebene, die in eine Sackgasse gelaufen sind“, so das Unternehmen. Und weiter: „Leider ist für uns jetzt klar, dass die USA trotz entgegengesetzter Signale keinen klaren Weg für Blockchain-Unternehmen aufzeigt, weshalb wir unseren Nutzern nicht garantieren können, dass die Regulierer ihr bestes Interesse im Sinn haben“.

Aus diesem Grund hat Nexo bereits das Geschäftsverhältnis mit Nutzern aus den US-Bundesstaaten New York und Vermont aufgekündigt, weitere Anmeldungen für den Service Earn Interest sind innerhalb der USA schon nicht mehr möglich. Ab dem 6. Dezember soll dieses Produkt auch für Nutzer aus acht weiteren Bundesstaaten abgeschaltet werden.

Kunden aus anderen amerikanischen Bundesstaaten können die Plattform vorerst weiterhin nutzen.

Seit dem Kollaps der systemrelevanten Kryptobörse FTX sind die amerikanischen Regulierungsbehörden massiv unter Druck geraten. Während die Politik den Regulierern zukünftig mehr Handhabe einräumen will, kritisiert die Kryptobranche, dass es die überbordende Regulierung war, die Nutzer überhaupt erst zu Offshore-Plattformen wie FTX getrieben hat. Die Krypto-Handelsplattform war auf den Bahamas ansässig.




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