Neue Ripple-Präsidentin will trotz Krypto-Winter für mehr Skalierbarkeit sorgen

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Monica Long, die ehemalige General-Managerin von Ripple, wurde nun zur neuen Präsidentin des großen Blockchain-Unternehmens ernannt. Long hat 2013 als Kommunikationsdirektorin bei der Krypto-Firma anfgefangen, war dann zur General-Managerin von RippleX, einer Tochter des Mutterunternehmens, aufgestiegen und anschließend auch zur General-Managerin von RippleNet befördert worden, womit sie diesen Posten bis zuletzt für ganz Ripple inne hatte.

Die genaue Stellung des Präsidenten bzw. der Präsidentin in der Unternehmenshierarchie von Ripple ist allerdings etwas unklar, denn die beiden Firmengründer Brad Garlinghouse und Chris Larsen haben diesen Titel in der Vergangenheit bereits mehrfach getragen, obwohl sie zwischenzeitlich immer wieder in anderen Funktionen tätig waren.

Die jüngste Beförderung von Long kommt zu einem wichtigen Zeitpunkt und könnte nichtsdestotrotz wegweisend sein. Gegenüber Cointelegraph erklärt die frischgebackene Präsidentin entsprechend:

„Dieses Amt zielt allen voran auf weitere Skalierbarkeit ab. […] Wir haben schon viele Krypto-Winter überstanden und der aktuelle folgt auf ein Jahr des Rekordwachstums.“

Ungeachtet dessen „bauen wir unser Team weiter aus“, wie Long betont.

Long ist bei Ripple eingestiegen, als das Unternehmen erst 10 Mitarbeiter hatte. Damals war sie federführend für den On-Demand Liquidity (ODL) Dienst des Projekts verantwortlich, der als „Aushängeschild von Ripple“ gilt. Vergangenes Jahr wurde dieser um den sogenannten LiquidityHub ergänzt, der im neuen Jahr weiter ausgebaut werden soll. Nach Angaben der neuen Präsidentin wurden 2022 mehr als 60 % aller Zahlungen auf dem RippleNet über ODL abgewickelt.

Ripple ist in den letzten Wochen und Monaten allen voran wegen dem anhaltenden Gerichtsprozess mit der amerikanischen Börsenaufsicht SEC in den Schlagzeilen. Die SEC wirft Ripple, Garlinghouse und Larsen unrechtmäßigen Wertpapierverkauf in Höhe von 1,38 Mrd. US-Dollar durch den Verkauf der firmeneigenen Kryptowährung XRP (XRP) vor. Das Verfahren wird als richtungsweisend für die gesamte Kryptobranche angesehen, denn das etwaige Urteil könnte ein wichtiger Fingerzeig für die zukünftige rechtliche Einstufung aller Kryptowährungen sein.

Garlinghouse hatte das Verhalten der SEC am 18. Januar im Gespräch mit CNBC als „peinlich“ bezeichnet. Ein Ende des Verfahrens erwartet er bereits für Juni.




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