“Monopolstellung” nach Kontroverse um Investment

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Dunamu, das Unternehmen hinter der südkoreanischen Kryptobörse Upbit, steht aufgrund einer umstrittenen Investition von Aufsichtsbehörden unter Druck. Die Behörden versuchen, Beschränkungen zu erlassen, um seine Monopolstellung zu untergraben.

Das Gesamtvermögen von Dunamu wird auf umgerechnet über 8,06 Milliarden US-Dollar geschätzt. Upbit kontrolliert 80 Prozent des inländischen Handelsvolumens. Infolgedessen betrachten die Regulierungsbehörden Dunamu und damit auch Upbit als ein Monopol mit zu viel Macht und will beiden Unternehmen diese Stellungen nun nehmen.

Die Regulierungsbehörden könnten ein weiteres Wachstum von Dunamu verhindern, indem sie es als großes Unternehmen einstufen, was wiederum seine Marktaktivitäten einschränken würde.

Große Unternehmen und Wertpapierfirmen in Südkorea unterliegen strengen Regeln, was die Weitergabe von Informationen über Investitionen im Rahmen des Kapitalmarktgesetzes betrifft. Unternehmen und ihre Tochtergesellschaften dürfen nicht für Investitionen werben, insbesondere für solche, die ihnen gehören oder mit denen sie eine Verbindung haben.

Dunamu wurde dafür kritisiert, offenbar ein Schlupfloch im Kapitalmarktgesetz des Landes ausgenutzt zu haben, als das Unternehmen eine 40-prozentige Beteiligung an der Markt-Tracking-Firma Triger kaufte. Seit März bietet Triger kryptobezogene Anlageempfehlungen an. Dunamu hat seine Anteile an dem Unternehmen inzwischen abgestoßen.

Ein Vertreter von Upbit sagte gegenüber dem lokalen Nachrichtenportal Culture Journal am 19. April, die Börse habe alle seine Tochtergesellschaften von Triger aufgegeben, aber die Seite dennoch darum gebeten, ihre kryptobezogenen Inhalte zu löschen. Der Sprecher erklärte:

“Wir haben die Einstellung diese Dienstleistung beantragt, um unnötige Missverständnisse zu vermeiden.”

Dunamu bewegt sich nach koreanischem Recht an der Grenze zwischen einem großen Unternehmen und einer Finanzinvestitionsfirma. Daher ist es dem Unternehmen technisch gesehen erlaubt, Investitionen im Rahmen des Kapitalmarktgesetzes zu bewerben. Culture Journal zufolge bezeichnete ein Brancheninsider solche Werbeinhalte als eine Gesetzeslücke, die “überarbeitet werden sollte, um die Situation klarer zumachen”.

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Die Einstufung des Unternehmens als kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) soll sich bald schon ändern. Die lokale Nachrichtenplattform NoCut News berichtete am 20. April, dass die südkoreanische Aufsichtsbehörde FTC ernsthaft in Erwägung zieht, Dunamu unter anderem aufgrund seiner kürzlichen Aktivitäten und seiner schieren Größe als Großunternehmen einzustufen.

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