Mitarbeiter in Finanzministerium fordert Kryptoregulierung statt Verbot

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Der russische Direktor für Finanzpolitik hat überraschende Kommentare abgegeben. Das könnte signalisieren, dass Russland seine Haltung gegenüber Kryptowährungen etwas aufgeweicht. Iwan Tschebeskow, Direktor im Finanzministerium, hat sich dafür ausgesprochen, Kryptowährungen zu regulieren, anstatt sie zu verbieten.

Damit reagiert er auf den Vorschlag der russischen Zentralbank, das Krypto-Mining und den Handel allgemein zu verbieten.

Laut Tschebeskow würde ein Verbot von Kryptowährungsgeschäften und Mining dazu führen, dass das Land der globalen Tech-Branche hinterherhinkt. Der Minister schlug stattdessen vor, Kryptowährungen zu regulieren:

‒‒“Wir müssen diesen Technologien die Möglichkeit geben, sich zu entwickeln. In dieser Hinsicht ist das Finanzministerium aktiv an der Entwicklung von Gesetzen zur Regulierung dieses Marktes beteiligt.”

Kommentare machte der Direktor während der RBC Krypto-Konferenz, die am Dienstag stattfand. Tschebeskow sagte, das russische Ministerium habe einen Vorschlag für die Regulierung digitaler Vermögenswerte ausgearbeitet und warte auf die Stellungnahme der Regierung.

Bevor er im Kreml tätig wurde, hat Tschebeskow bei einigen russischen und europäischen Investmentbanken gearbeitet. Er hat im Bitcoin-freundlichen US-Bundesstaat Texas studiert und hat sich in der Vergangenheit bereits für digitale Währungen ausgesprochen.

Er glaubt, ein digitaler Rubel könne mit anderen digital Zentralbankwährungen, wie etwa der von China, konkurrieren. Die chinesische Zentralbank hat Anfang Januar eine Pilotversion einer digitalen Yuan-Wallet herausgebracht.

Auch der private Sektor hat den Vorschlag, die Ausgabe, den Umtausch und den Umlauf von Kryptowährungen in Russland zu verbieten, heftig kritisiert.

Der CEO von Telegram Pawel Durow schrieb beispielsweise in einem Beitrag auf Telegram, das vorgeschlagene Verbot von Kryptowährungen würde “eine Reihe von Sektoren der High-Tech-Wirtschaft zerstören”.

In diesem Zusammenhang: Spielverderber: Eine Liste von Ländern, die im vergangenen Jahr Krypto verboten haben

In den Nachbarländern Russlands ist die Stimmung im Hinblick auf Krypto durchaus negativ. Die Bürger in Georgien mussten etwa schwören, kein Krypto mehr zu Minen. Kasachstan, das in Sachen Bitcoin (BTC)-Mining führend ist, hat trotz Protesten das Internet abgeschaltet.

Angesichts des jüngsten Staatsbesuchs von El Salvador in Moskau und das Aufkommen von Krypto-Befürwortern wie Tschebeskow im Kreml könnte Russland die Kryptobranche im Jahr 2022 überraschen.


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