Mining-Verbot für Bitcoin ist „katastrophaler Fehler“ von New York – Branche übt Kritik

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Der US-Bundesstaat New York bekommt in den sozialen Medien heftigen Gegenwind für das geplante Bitcoin-Mining-Verbot, das nun kurz vor der endgültigen Verabschiedung steht.

So meint Krypto-Rechtsanwalt Jake Chervinsky, der Chefjustiziar der Blockchain Association, zunächst, dass ein derartiges Verbot den „CO2-Verbrauch“ nicht reduzieren wird, denn letztendlich würden Mining-Unternehmen nur dazu angeregt, sich einen anderen Bundesstaat zu suchen, in dem sie ihr Geschäft betreiben können. Dementsprechend sieht Chervinsky in dem Vorhaben lediglich Performance-Politik, mit der sich die New Yorker Parlamentarier selbst auf die Schulter klopfen wollen.

Aus diesem Grund hofft der Anwalt, dass Gouverneurin Kathy Hochul statt der endgültigen Verabschiedung „im Sinne von New York“ doch noch ihr Veto einlegt. Andernfalls könnte das Verbot das Signal senden, dass Krypto in dem einflussreichen Bundesstaat „nicht willkommen“ ist. Diese wäre laut Chervinsky ein „katastrophaler Fehler“ für das Finanzmekka der Welt.

Auch der amerikanischen Senator in spe Bruce Fenton spricht sich gegen das geplante Verbot aus. Seiner Ansicht nach dürfe die Regierung nicht bestimmen, welche Art von Software betrieben wird. Frei nach dem Motto „Code is Speech“ sieht Fenton hier gar einen etwaigen Angriff auf die freie Meinungsäußerung.

Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin stimmt dieser Lesart zu. So meint die Galionsfigur der führenden Smart-Contract-Plattform, dass die Politik nicht darüber urteilen sollte, in welchen Fällen Stromverbrauch „okay“ ist und in welchen nicht. Stattdessen sollten die betroffenen Blockchain-Netzwerke – das Verbot bezieht sich allgemein auf das sogenannte Proof-of-Work (PoW) Konsensverfahren, auf dem allen voran Marktführer Bitcoin und einige andere Projekte basieren – lieber dazu angehalten werden, CO2-Gebühren einzuführen und hohe Umweltbelastung auf diese Weise einzupreisen.

Am 3. Juni wurde das umstrittene PoW-Verbot mehrheitlich vom Senat des Bundesstaates New York verabschiedet. In nächster Instanz muss das Gesetz nun von Senatorin Hochul unterzeichnet werden, um in Kraft treten zu können. Das Verbot würde in der Region massive Einschränkungen für Mining-Unternehmen mit sich bringen, so würden zum Beispiel für einen bestimmten Zeitraum keine neuen Mining-Zulassungen mehr erteilt.

Auch an anderen Fronten bläst New York zeitgleich zum Angriff auf Krypto, so hat Generalstaatsanwältin Letitia James jüngst vor Investitionen in die Anlageklasse gewarnt, denn diese könnten für Anleger massive Verluste zur Folge haben.

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