MiCA-Berichterstatter Stefan Berger erklärt Verzögerung der Krypto-Regulierung

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Obwohl die finale Abstimmung über den viel beachteten europäischen Krypto-Regulierungsentwurf Markets in Crypto Assets (MiCA) von Ende 2022 auf Februar 2023 verschoben wurde, ist der zuständige Berichterstatter Dr. Stefan Berger überzeugt, dass es sich dabei nur noch um eine Formalität handelt.

So betont der EU-Parlamentarier Berger gegenüber Cointelegraph, dass die Verzögerung keineswegs durch den Inhalt des Regulierungsentwurfes bedingt, sondern reich technischer Natur ist:

„Ich denke, dass das eine rein technische Notwendigkeit ist und kein politischer Einwand. Ich sehe keinen Grund, warum sich die Unterstützung für die MiCA im Europäischen Parlament geändert haben sollte.“

Die große zeitliche Lücke zwischen den erfolgreichen Verhandlungen der MiCA im Trilog im Oktober und der finalen parlamentarischen Abstimmung erklärt der Deutsche mit Blick auf „den enormen Arbeitsaufwand, den Anwälte und Sprachwissenschaftler auf Grund der Länge des Gesetzestextes bei dessen Umsetzung bewältigen müssen“.

Im Rahmen der Trilog-Verhandlungen wurde der Regulierungsentwurf am 10. Oktober nahezu einstimmig verabschiedet. Nun braucht es noch letzte rechtliche und linguistische Prüfungen des Gesetzestextes, die finale Abstimmung des Parlaments und eine abschließende Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union (EU), damit der Entwurf und damit einhergehenden Regulierungsbestimmungen für die Kryptobranche ab 2024 in Kraft treten können.

Der umfangreiche Krypto-Gesetzesrahmen der Europäer hat noch kein passendes Gegenstück in den USA. Europa ist also quasi federführend, was die Formulierung eine vollumfänglichen Krypto-Regulierung angeht, weshalb Mairead McGuinness, die EU-Kommissarin für Finanzdienstleistungen, Mitte Oktober aus bester Position eingefordert hat, dass es einen globalen Ansatz zur effektiven Regulierung der Kryptomärkte braucht.

Obwohl die amerikanische Politik schon verschiedenste Gesetzentwürfe für sehr spezifische Regulierungsfälle, darunter zum Beispiel der Umgang mit Stablecoins, eingebracht hat, konnte bisher noch keine eindeutige und einheitliche Krypto-Gesetzeslage in den USA durchgesetzt werden.


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