Miami darf FTX-Sponsoring vom Basketballstadion der Miami Heat entfernen

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Das Miami-Dade County wird schon bald die Namensrechte der insolventen Kryptobörse FTX von der Arena des örtlichen Basketballteams Miami Heat abziehen. Die Erlaubnis für diesen Schritt hat das zuständige Insolvenzgericht aus dem US-Bundesstaat Delaware am 11. Januar gegeben.

Dabei hatte die Stadtverwaltung erst 2021 mit der Krypto-Handelsplattform einen Deal für die Namensrechte in Höhe von 135 Mio. US-Dollar abgeschlossen, damit das NBA-Stadion bis 2040 den Titel „FTX Arena“ trägt. Das Logo der Kryptobörse prangt nicht nur auf dem Dach der Halle, sondern auch auf dem Basketballfeld, der Arbeitskleidung der Ordner und auf vielen anderen Gebrauchsgegenständen des Stadionpersonals.

Nach der offiziellen Insolvenzanmeldung der FTX haben die Behörden von Miami-Dade am 22. November einen entsprechenden Antrag gestellt, um die bestehende Vereinbarung aufzuheben. Im Rahmen des Deals sollten die Miami Heat jährlich Sponsorengelder in Höhe von 2 Mio. US-Dollar erhalten, wobei die letzte Rate in Höhe von 5,5 Mio. US-Dollar – die am 1. Januar fällig wurde – bisher erwartungsgemäß ausgeblieben ist.

Sponsorings im Sport waren eine der hauptsächlichen Marketingstrategien der FTX, so hat die Kryptobörse unter anderem ein Team in der Formel 1 gesponsert, die Namensrechte am Cal Memorial Stadium im kalifornischen Berkeley erworben und den legendären Football-Spieler Tom Brady als Markenbotschafter gewonnen.

Auch im E-Sports hatte die Krypto-Handelsplattform im Team SoloMid (TSM) einen namhaften Partner, doch auch dieser Deal im Wert von satten 210 Mio. US-Dollar wurde inzwischen wieder aufgehoben.

Immerhin gibt es im Insolvenzverfahren jetzt erste gute Neuigkeiten für die Kunden der Krypto-Firma, denn nicht nur hat der vorsitzende Richter entschieden, dass die Nutzerdaten zunächst unter Verschluss bleiben, sondern scheinbar konnte das Unternehmen sogar knapp 5 Mrd. US-Dollar an Kundengeldern zurückholen.

Die FTX Group hat im Namen von fast 130 Firmen, die dem Konzern angehören – darunter FTX Trading, FTX US und Alameda Research – ursprünglich am 11. November 2022 Insolvenz angemeldet.


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