MetaMask nimmt Wyre nach Gerüchten um Schließung aus dem Angebot

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Die beliebte Krypto-Wallet MetaMask stellt ihren Support für die Krypto-Plattform Wyre ein, nachdem diese wohl die baldige Kürzung ihres Geschäftsbetriebes plant.

Wie MetaMask am 5. Januar entsprechend bekanntgegeben hat, wurde Wyre aus dem Mobile-Aggregator der Wallet entfernt, über den Nutzer mit wenigen Klicks bei bestimmten Services direkt Kryptowährungen kaufen können.

„Wir arbeiten derzeit an der Entfernung der zugehörigen Erweiterung, vielen Dank für eure Geduld“, wie MetaMask schreibt. Gleichsam fordert die Wallet auf, Wyre nicht mehr über den Aggregator anzusteuern.

Stattdessen wird MetaMask weiterhin eine Reihe anderer Krypto-Dienstleister unterstützen, darunter Transak, MoonPay und Sardine. Diese sind bereits mit Apple Pay und per Banküberweisung nutzbar.

Die jüngste Meldung kommt kurz nachdem Wyre-CEO Ioannis Giannaros gegenüber seinen Mitarbeitern bekanntgegeben haben soll, dass der Krypto-Dienstleister bedeutende Einschnitte machen wird.

„Wir werden alles tun, was wir können, aber ich möchte, dass sich jeder darauf vorbereitet, dass wir in den nächsten Wochen unser Geschäft herunterfahren müssen“, so Giannaros laut Medienberichten.

MetaMask hat bisher nicht auf Anfrage von Cointelegraph reagiert und auch Wyre hat auf mehrere Presseanfragen bisher keine Rückmeldung gemacht.

Die 2013 in San Francisco gegründete Wyre ist ein Krypto-Zahlungsdienstleister, der noch im vergangenen Jahr für fast 1,5 Mrd. US-Dollar verkauft werden sollte. So hatte das Startup Bolt im April 2022 eine derartige Übernahme geplant, die jedoch im September ins Wasser gefallen ist.




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