“Merge” bei Ethereum (ETH) rückt näher: Letztes Testnetz Kiln gestartet

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Die lang erwartete “Merge”, also “Verschmelzung”, im Ethereum-Netzwerk schreitet immer weiter voran. Nun wurde das letzte öffentliche Testnetz Kiln lanciert und wird ausgiebig getestet.

Am Montag hat die Ethereum Foundation Netzwerk-Interessengruppen dazu aufgerufen, Kiln zu testen, “um einen reibungslosen Übergang auf den aktuellen öffentlichen Testnetzen zu gewährleisten”.

“Wir empfehlen den Entwicklern dringend, einen vollständigen Test- und Einsatzzyklus auf Kiln zu durchlaufen und jegliche Probleme mit Tools oder Abhängigkeiten an die Betreuer dieser Projekte zu melden.”

Ethereum-Entwickler Tim Beiko bestätigte in einem Tweet am Montag, dass Kiln nun lanciert worden sei und bald mit der Beacon Chain verschmelzen werde. Das Testnetz wurde Ende letzter Woche lediglich im Proof-of-Work (PoW)-Modus gestartet.

Kiln ist nun in einer PoW-Testumgebung für Ethereum-Entwickler, Knotenbetreiber und Staker in Betrieb. Das ist das letzte öffentliche Testnetz, bevor das gesamte Netzwerk irgendwann in diesem Jahr von PoW auf Proof-of-Stake (PoS) umgestellt wird. Kiln soll den Zusammenschluss im Laufe dieser Woche vollständig testen.

Beiko sagte heute gegenüber Cointelegraph, es sei geplant gewesen, Kiln “eine Woche oder so vom Start bis zur Verschmelzung” zu lancieren. Er sagte, die Ethereum-Entwickler wollten “der Community die Möglichkeit geben, ihre Produkte durch die Verschmelzung zu testen”.

Kiln wurde ursprünglich als PoW-Testnetz gestartet, das die Betriebsumgebung des Ethereum-Netzwerks nachahmt. Es läuft parallel zur Beacon Chain, der ersten großen PoS-Komponente von Ethereum 2.0, die nun als Konsensschicht bezeichnet wird. Dort staken ETH-Inhaber ihre Coins und sichern damit die Zukunft des Ethereum-Netzwerks.

Der Mainnet-Übergang von PoW auf PoS bei Ethereum wird ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung des Netzwerks. Diese nächste Phase von Ethereum sorgt dafür, dass die Sicherheit der Blockchain auf Token, die gestaked wurden, aufbaut und nicht auf teurer und stromintensiver Mining-Hardware.

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Der Übergang des Netzwerks von PoW zu PoS wird die Beacon Chain an das Ethereum-Mainnet andocken. Die Verschmelzung könnte laut einer Analyse des Krypto-Finanznewsletters Bankless bereits im Juni dieses Jahres stattfinden. Auf der offiziellen Roadmap war diese für Q1 2022 angesetzt war.

Die 10 Millionen ETH, die auf der Beacon Chain gestaked sind, bringen den Anlegern derzeit eine Rendite von etwa 4,8 Prozent pro Jahr ein. Nach der Verschmelzung könnte diese Rendite auf bis zu 15 Prozent steigen und die Betriebskosten des Netzes werden auf einen Bruchteil des PoW-Vorgängers reduziert, wie es von Bankless heißt.




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