Meldepflicht für Bitcoin – Britisches Finanzamt fragt explizit nach Krypto-Vermögen

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Das Finanzamt von Großbritannien geht nun verstärkt gegen Steuerhinterziehung per Kryptowährungen vor, wobei die Behörde namens „Her Majesty’s Revenue and Customs“ (HMRC) zunächst um die Informationseinholung bemüht ist.

Wie die Steuerberatung UHY Hacker Young offenlegt, beinhaltet das entsprechende Formular des britischen Finanzamts ab sofort einen neuen Abschnitt, der sich mit Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) auseinandersetzt.

Darin werden Steuerpflichtige explizit nach Informationen zu etwaigen Krypto-Vermögen gefragt. Neben der innovativen Anlageklasse fragt die Steuerbehörde hier auch nach dem Besitz anderer nicht zugelassener Währungen und Zahlungsmittel, die zum Beispiel in Mexiko, Kolumbien, Afrika, Indien und China genutzt werden.

„Das Finanzamt befürchtet, dass ihr immer mehr versteckte Vermögen durch die Finger gehen, was sie allen voran durch Kryptowährungen und andere nicht zugelassenen Zahlungssysteme bedingt sieht. Eine entsprechende Informationseinholung ist für die HMRC der erste wichtige Schritt, um sich dagegen zu wehren“, wie David Jones, Direktor von UHY Hacker Young, in diesem Zusammenhang erklärt.

Dem fügt er an: „Die Steuerzahler können deshalb zukünftig nicht mehr argumentieren, dass sie die Gesetzeslage in diesem boomenden Sektor nicht kennen.“

Dabei geht es dem Finanzamt nicht nur um die bloße Einholung der betreffenden Informationen, sondern auch darum, sich mit der Aufforderung zur Offenlegung eine rechtliche Handhabe zu verschaffen, so Jones. Denn sollten Krypto-Anleger ihre Krypto-Vermögen im Rahmen einer Prüfung nicht offenlegen, und sich später herausstellen, dass sie über eine Krypto-Wallet verfügen, dann drohen womöglich strafrechtliche Konsequenzen.

„Besonders Kriminelle werden ihre Krypto-Vermögen auch weiterhin nicht angeben, aber die HMRC hat hiermit ab sofort ein zusätzliches Werkzeug, um ein Strafverfahren einzuleiten, falls sie bei einer Prüfung versteckte Bitcoin findet“, wie der Experte abschließend feststellt.


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