„Mehrwert schaffen“ – Spotify testet NFTs auf Profilen von Musikern

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Der große Musikstreamingdienst Spotify testet Medienberichten zufolge die Einbindung von NFT-Gallerien in den Profilen von Musikern. Sollten diese Tests erfolgreich sein, könnten die Non-Fungible Tokens (NFTs) sowohl für Künstler als auch für Fans einen beträchtlichen Mehrwert schaffen.

Laut Medienberichten führt Spotify mit ausgewählten amerikanischen Nutzern der Android-App bereits die entsprechenden Tests durch. So können diese auf den Profilen ihrer Lieblingskünstler Vorschaubilder von deren NFTs sehen. Bisher sind allerdings nur DJ und Produzent Steve Aoki sowie die Indie-Rock-Band The Wombats an den Tests beteiligt. Beide sind bereits für ihre NFT-Nutzung bekannt.

Während direkte Käufe der digitalen Kunstwerke zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich sind, können die Fans auf den Profilen immerhin eine Vorschau der betreffenden NFTs sehen und weitere Informationen über diese abrufen. Bei Interesse können sie sich dann per Klick auf den NFT-Marktplatz OpenSea weiterleiten lassen und dort einen Kauf initiieren. Zunächst wird Spotify nicht das GIF-Format oder Videoformate unterstützen, die Krypto-Kunstwerke können also nur als statisches Bild und ohne Sound präsentiert werden.

In der Testphase erhebt Spotify zunächst keine Vermittlungsgebühr für NFT-Verkäufe, ob dies in der Zukunft geplant ist, hat das Unternehmen auf Anfrage von Cointelegraph bis Redaktionsschluss noch nicht mitgeteilt.

Ein Spotify-Sprecher erklärt, dass die Tests darauf abzielen, „einen Mehrwert für Künstler und Fans zu schaffen“. Während einige Tests zu „umfassenden Verbesserungen“ führen könnten, könnten andere immerhin für „wichtige Lerneffekte“ sorgen. Einige Nutzer des großen schwedischen Streamingdienstes bestätigen, dass sie bereits eine Umfrage im Bezug auf NFTs erhalten haben.

Immer mehr Musiker probieren sich mittlerweile an NFTs aus, denn besonders in Zeiten der Coronakrise boten diese eine alternative Möglichkeit, den Künstlern Einnahmen zu ersetzen, die durch Konzertabsagen verlorengegangen sind. Nachdem Mike Shinoda von der Band Linkin Park als erster bekannter Musiker eine Single als NFT veröffentlicht hat, haben die Kings of Leon anschließend sogar ein ganzes Album in Form von Non-Fungible Tokens an den Start gebracht. Nach Schätzungen von Rolling Stone hat Steve Aoki allein durch den Verkauf von zwei NFTs eine Summe von 3 Mio. US-Dollar eingenommen.

 

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