Mehr Wert – NFT-Wachstum lässt Bitcoin und Ethereum alt aussehen

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Am heutigen Dienstag haben die Analysten von Nansen ihren neuen Quartalsbericht zur Marktentwicklung im Bereich der Non-Fungible Tokens (NFTs) vorgestellt. Demnach ist das rasante Wachstum auf dem NFT-Markt dermaßen stark, dass die neue Anlageklasse nicht nur die aktuelle Wertentwicklung der Krypto-Marktführer Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) aussticht, sondern dass auch alle anderen zusammengerechneten Kryptowährungen, der DeFi-Markt und der Aktienmarkt vor Neid erblassen.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, hat Nansen kürzlich sechs NFT-Indizes lanciert, die nach verschiedenen Betrachtungsfaktoren gewichtet sind und im Ethereum Kurs ausgewiesen werden. Diese sind: Der Nansen NFT-500, Nansen Blue Chip-10, Nansen Social-100, Nansen Gaming-50, Nansen Art-20 und Nansen Metaverse-20.

Laut dem aktuellen Quartalsbericht von Nansen schlagen die NFT den gesamten Kryptomarkt im bisherigen Jahr 2022 um satte 103,7 % (gemessen in ETH). Auch im direkten Vergleich ergibt sich ein ähnliches Bild, so schaffen die Top-500 NFTs bis zum 31. März eine beträchtliche Wertsteigerung von 49,9 %, während für Bitcoin im gleichen Zeitraum nur ein leichtes Plus von 1,9 % zu Buche steht. Der führende Altcoin Ether muss bis zum Ende des Q1 sogar ein Minus von 7,9 % hinnehmen.

Nansen-Analystin Louisa Choe schlussfolgert dementsprechend, dass NFTs „im vergangenen Jahr sehr viel Gefallen bei den Privatanlegern gefunden haben“, ein Trend, der sich ganz klar auch im ersten Quartal 2022 fortsetzt. Jedoch ließe sich zurzeit noch nicht erkennen, welcher Sektor sich innerhalb des NFT-Markts durchsetzt, denn die darin vertretenen Künstler, Creator und Entwickler treiben in Windeseile immer neue Innovationen voran.

Auch die Volatilität bzw. die Kursschwankungen sind innerhalb der Anlageklasse der Non-Fungible Tokens stark unterschiedlich. In diesem Zusammenhang gibt die Analystin zu bedenken, dass allen voran die großen NFT-Kollektionen auf OpenSea wie Azuki, Clone X und Doodles die beste Wertstabilität aufweisen. Aus diesem Grund werden diese als sogenannte „Blue Chips“ eingestuft.

NFTs mit Bezug zu Kunst und dem Metaverse sehen sich hingegen den größten Schwankungen ausgesetzt. Digitale Immobilien-NFTs, Avatare und alle zugehörigen Tokens werden allesamt in der Kategorie Metaverse erfasst. Choe mahnt, dass der Wert digitaler Immobilien innerhalb von Projekten wie Decentraland oder Sandbox kaum realistisch bewertet werden kann, weshalb diese besonders riskante Investitionen darstellen. Auch das völlig subjektive Empfinden von Kunst würde NFTs dieser Kategorie durchaus risikobehaftet machen. Bei der Investition in den Markt ist trotz großem Wachstumspotenzial also Vorsicht geboten.


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