Max Keiser über den „Krieg“ um Bitcoin und die Ambitionen von Paul Tudor Jones

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Cointelegraph Markets hat sich zum Interview mit Max Keiser, einem ehemaligen Wall Street Trader und dem aktuellen Moderator der gleichnamigen Sendung Keiser Report, getroffen, um über die Rolle von Bitcoin in der Weltpolitik und das viel beachtete Lob für die Kryptowährung durch den bekannten Großinvestor Paul Tudor Jones zu sprechen.

Stellen die Spannungen zwischen den USA und China und andere weltpolitische Konflikte ein Risiko für Bitcoin dar?

Max Keiser: China, die USA, Russland und der Iran werden in einen regelrechten Krieg um die Hashrate [Anm. der Redaktion: die Rechenkraft zur Schöpfung neuer Bitcoin] eintreten, um sich so viel von Bitcoin zu schnappen wie möglich. Die Regierung des Irans hat bereits mit dem Mining begonnen. Ich glaube, sie besitzt inzwischen 3 % der insgesamten Hashrate. Das hier ist ein neuer „Sputnik Moment“, in dem sich die USA entscheiden muss, ob sie den Krieg um die Hashrate annehmen will oder bald nur noch ein Fall für die Geschichtsbücher ist.

Würden Sie zustimmen, dass Paul Tudor Jones mit seinem Geständnis, dass er in Bitcoin investiert, grünes Licht für traditionelle Investoren gegeben hat, es ihm gleich zu tun? Ist das der lang ersehnte Wendepunkt?

Max Keiser: Ich behaupte, dass Paul Tudor Jones, den ich schon während meiner Zeit als Aktienhändler an der Wall Street von 1983 – 1990 genau beobachtet habe, in 2 Jahren der größte Bitcoin-Besitzer überhaupt sein wird. Wenn er an etwas Gefallen findet, dann kennt er keine Gnade.

„Die Bitcoin-Community hat noch nie jemanden, wie Paul Tudor Jones gesehen und sie wird von seiner Kaltblütigkeit schockiert sein.“

Selbst große Banken ändern inzwischen ihre Haltung zu Bitcoin, allen voran JPMorgan. Was denken Sie, woran das liegt und zeichnet sich dahingehend ein Trend ab?

Max Keiser: Wenn man sich mit Bitcoin anlegt, dann veränderst du nicht Bitcoin, sondern Bitcoin verändert dich. Ich habe Bitcoin ein bißchen in diese Richtung geschubst und den Rest hat die Kryptowährung von ganz allein gemacht. Jetzt ist selbst JPMorgan-Chef Jamie Dimon ein Bitcoin-Fan und dasselbe Schicksal wird irgendwann auch Peter Schiff ereilen. 

Glauben Sie, dass der Aktienmarkt dieses Jahr ein neues Rekordhoch erreichen wird? Was würde das für Bitcoin bedeuten? Was ist Ihre Prognose für den Bitcoin-Kurs bis 2021?

Max Keiser: Der amerikanische Aktienmarkt wird wahrscheinlich genauso neue Rekordhochs erreichen wie die Aktienmärkte in Venezuela, Zimbabwe oder Iran. Und zwar nicht, weil es der Wirtschaft so gut geht, sondern weil die Landeswährung zusammenbrechen wird.

„Meine Kursprognose für Bitcoin liegt schon seit 2011 bei 100.000 US-Dollar und jüngst habe ich sie auf 400.000 US-Dollar erhöht. Wann dies eintrifft, hängt ganz davon ab, wann der US-Dollar zusammenbricht.“

Schon morgen könnte es soweit sein, weshalb es besser ist, lieber einen Tag zu früh einzusteigen als einen Tag zu spät. Sobald der US-Dollar zusammenbricht, wird Bitcoin Sprünge von 10.000 US-Dollar machen. Wer bis dahin nicht mit dabei ist, wird später dumm aus der Wäsche gucken.


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