„Massives Wachstumspotenzial“ – Hedgefonds SkyBridge setzt voll auf Krypto

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Die SkyBridge Capital will den Großteil ihrer „Assets under Management“ (AUM) in digitale Assets überführen, weil die Firma noch „massives Wachstumspotenzial“ im Kryptomarkt sieht.

Der Hedgefonds wurde im Jahr 2005 vom amerikanischen Politiker Anthony Scaramucci, der in der Regierung von Donald Trump kurzzeitig als Kommunikationsdirektor für mediale Aufmerksamkeit sorgte, gegründet und hat erstmals Ende 2020 in Bitcoin (BTC) investiert. Bisher hat die Investmentfirma die von ihr betreuten Vermögen – die sich auf ca. 7,3 Mrd. US-Dollar belaufen – in andere Hedgefonds, Techunternehmen und Immobilien angelegt.

Hinzu gesellt sich inzwischen ein firmeneigener 7 Mio. US-Dollar schwerer Bitcoin-Investmentfonds, zudem hat SkyBridge bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC inzwischen einen Bitcoin-Indexfonds (ETF) für physische BTC beantragt.

Im Gespräch mit Bloomberg kurz vor der alljährlichen Firmenkonferenz SkyBridge Alternatives Conference (SALT) erklärt Scaramucci, dass sich der Hedgefonds neu positionieren will, um „eine der führenden Krypto-Vermögensverwaltugnen am Markt zu werden“. Dem fügt er an:

„Wir haben uns während der Pandemie entschieden, dass wir unser gesamtes Portfolio völlig neu aufstellen müssen. Es gibt eine Welt vor der Pandemie und eine Welt nach der Pandemie, wobei die Welt danach von viel mehr Staatsverschuldung und Unsicherheit im Hinblick auf Wachstumspotenzial geprägt ist.“

„Unserer Ansicht nach bietet der Kryptomarkt massives Wachstumspotenzial, das zwar mit Volatilität einhergeht, aber nichtsdestotrotz gefällt uns die mögliche Entwicklungsrichtung in den nächsten drei bis fünf Jahren“, so Scaramucci weiter.

John Darsie, der Direktor für Business Development bei der SkyBridge, gibt in diesem Zusammenhang an, dass der zunehmende Fokus auf Kryptowährungen maßgeblich durch „einen massiven Rückgang im Kreditgeschäft“ des Hedgefonds bedingt ist.

Um dem entgegenzuwirken, will die Vermögensverwaltung nun verstärkt auf Investmentfirmen mit Wachstumsstrategie setzen, wobei der Blick allen voran in Richtung Krypto und Blockchain geht, denn laut Darsie sieht SkyBridge den Sektor als „extrem positiv“.

„Wir haben uns dazu entschieden, dass ein Teil des Kapitals, das zuvor im Kreditgeschäft investiert war, nun in Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum fließt, und auch in Krypto-Vermögensverwaltungen wie Multicoin, Polychain, Pantera und andere rotiert wird“, so Darsie.

Das Loblied auf Krypto kommt nur wenige Wochen nachdem Scaramucci der Branche eine „strahlende Zukunft“ attestiert hatte. Dabei schoss dieser zugleich gegen „absolut verachtenswerte“ US-Politiker, die das Wachstum des Kryptomarkts bremsen wollen.

Was die Börsenaufsicht SEC betrifft ist Scaramucci im Gespräch mit Bloomberg jedoch relativ optimistisch, dass die Behörde früher oder später einen physischen Bitcoin-ETF durchwinken wird, sobald die nötigen Voraussetzungen gegeben sind. Die Ablehnung des firmeneigenen Antrags im Januar sieht der SkyBridge-Gründer deshalb nicht speziell auf sich bezogen:

„Ich vermute, dass die SEC bisher so entscheidet, weil der Handel mit Bitcoin auf der ganzen Welt stattfindet, es gibt also keine zentrale Stelle, an der Käufe und Verkäufe abgewickelt werden, weshalb sie Angst vor etwaiger Kursmanipulation hat.“

„Wenn der Markt im Laufe der Zeit immer transparenter wird, dann wird sie [die Behörde] irgendwann damit einverstanden sein“, so der Experte abschließend.

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