Legalisiert die russische Zentralbank nun doch grenzüberschreite Krypto-Zahlungen?

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Die russische Zentralbank soll eingeräumt haben, dass grenzüberschreitende Zahlungen unter den derzeitigen geopolitischen Bedingungen unvermeidlich seien.

Die russische Zentralbank ihre Vorgehensweise im Zusammenhang mit der Regulierung von Kryptowährungen noch einmal überdacht und sich mit dem Finanzministerium darauf geeinigt, Kryptowährungen für grenzüberschreitende Zahlungen zu legalisieren, wie die lokale Nachrichtenagentur TASS am Montag berichtete.

Der stellvertretende Finanzminister Alexej Moiseew soll erklärt haben, dass die Bank von Russland und das Finanzministerium bald grenzüberschreitende Zahlungen in Kryptowährungen legal machen wollen.

Moiseew hat dargelegt, wie wichtig es sei, lokale Krypto-Dienste in Russland zu ermöglichen, da viele Russen auf ausländische Plattformen angewiesen sind, um eine Krypto-Wallet einzurichten. “Das muss man in Russland tun. Das umfasst Entitäten, die von der Zentralbank beaufsichtigt werden und die verpflichtet sind, die Anforderungen im Hinblick auf die Geldwäschebekämpfung und Identitätsprüfungen zu erfüllen”, wie er weiter erklärte.

Russische Gesetzgeber sind seit jeher gegen die Verwendung von Kryptowährungen als Zahlungsmittel. Im Jahr 2020 verabschiedete Russland das wichtige Krypto-Gesetz mit dem Namen “Über digitale Finanzanlagen”. Dieses verbietet offiziell die Verwendung von Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) für Zahlungszwecke. Die Bank von Russland hat das Konzept von Kryptowährungszahlungen bisher mit Skepsis betrachtet, weil sie den russischen Rubel als einziges gesetzliches Zahlungsmittel im Land schützen wollte.

Das Konzept von Kryptozahlungen für den Inlandshandel in Russland kam Ende 2021 auf. Damals sagte der russische Präsident Wladimir Putin, es sei “noch verfrüht”, Kryptowährungen für den Handel mit Energieressourcen wie Öl und Gas zu verwenden.

Die Situation hat sich offenbar durch die westlichen Wirtschaftssanktionen nach der Invasion Russlands in der Ukraine geändert. Im Mai erklärte der Minister für Industrie und Handel, Russland werde Kryptozahlungen “früher oder später” legalisieren. Die Gouverneurin der russischen Zentralbank Elvira Nabiullina schlug ebenfalls vor, dass Kryptowährungen für grenzüberschreitende Zahlungen verwendet werden können, allerdings nur, wenn sie nicht mit dem russischen Finanzsystem in Konflikt geraten.

In diesem Zusammenhang: Auch Russland denkt über die Nutzung von Kryptowährungen für Importe nach

Moiseew zufolge hat die Zentralbank ihren Regulierungsansatz überdacht, “da sich die Situation geändert hat”. Er fügte hinzu, die geplante Infrastruktur für die Verwendung von Kryptowährungen bei grenzüberschreitenden Abrechnungen sei “zu starr”. “Diese müssen wir natürlich irgendwie legalisieren”, wie er abschließend erklärte.


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