Land will weiter Blockchain-Zentrum werden

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Die montenegrinische Regierung löst allmählich ihr Versprechen ein, zu einem Zentrum für Blockchain-Innovationen zu werden. Sie soll dem Schöpfer von Ethereum Vitalik Buterin im Rahmen dieses Ziels eine Staatsbürgerschaft gegeben haben.

Der montenegrinische Nachrichtendienst RTCG berichtete, dass Premierminister Zdravko Krivokapić empfohlen hat, Buterin dem kleinen Land bei seinen Bemühungen helfen zu lassen, ein Zentrum für Blockchain-Innovationen zu werden.

Es gibt zwar noch keine offizielle Ankündigung, aber dieses Foto wurde vom Minister für Finanzen und Soziales Milojko Spajić geteilt, als Buterin seinen Pass erhielt.

Vitalik Buterin erhält von Finanz- und Sozialminister Milojko Spajić die Staatsbürgerschaft von Montenegro. Quelle: Twitter

Montenegro empfing den Mitbegründer von Ethereum (ETH) am 7. April bei der von Minister Spajić veranstalteten Podiumsdiskussion “Future Now!”. Dort sprachen die Podiumsteilnehmer Buterin, Ethereum-Forscher Vlad Zamfir, Rechtsprofessor Boris Mamlyk von der University of Memphis und Minister Spajić über die Rechtmäßigkeit von Blockchain-Identitäten, Smart Contracts in der Regierung und andere Themen.

Bei einem Treffen am 4. April diskutierten Premierminister Krivokapić, Buterin und mehrere andere Regierungsvertreter auch über die Optionen Montenegros in Bezug auf die Blockchain-Branche, wie das lokale Nachrichtenportal Mina berichtete. Ein wichtiger Aspekt war die Frage, wie Kryptowährungen für die Bürger reguliert werden können.

Minister Spajić erklärte, er wünsche sich, dass sein Land streng gegen Kriminelle in der Branche vorgeht. Er glaube aber, dass Fairness das Wachstum ankurbeln und “die Schattenwirtschaft in allen Bereichen reduzieren” würde. Er fügte hinzu:

“Montenegro bemüht sich darum, ein Innovationszentrum für die Blockchain-Technologie zu werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf allen Vorteilen einer legitimen Branche, die attraktive Regelungen mit sich bringen wird.”

Die Regierung von Montenegro setzt sich nun mit den komplizierten regulatorischen Herausforderungen auseinander, die sich aus einer Integration der Blockchain-Technologie in ihre verschiedenen Systeme ergeben.

Bei der Veranstaltung “Future Now!” sprachen die Diskussionsteilnehmer darüber, wie Leute mithilfe von Blockchain auf legale Weise eine Community gründen, ihre Identität verifizieren und vor Identitätsdiebstahl geschützt werden können. Mamlyk schlug vor, dass dezentralisierte autonome Organisationen (DAOs) DAO-Token ausgeben könnten, mit denen Leute ihre Identität als Mitglieder nachweisen und gleichzeitig ihre Privatsphäre schützen können. Allerdings, so Buterin, “gibt es kein magisches Heilmittel”, das gegen Kriminelle helfen kann.

In diesem Zusammenhang: DAO-Regulierung in Australien: Probleme und Lösungen, Teil 2

Auf die Frage, ob Montenegro Unternehmen erlauben sollte, sich als DAOs zu registrieren, verwies Buterin auf Wyoming, das DAOs als juristische Personen anerkennt. Er sagte, eine solche Anwendung der dezentralisierten Steuerung könne ein “guter erster Schritt” und für Montenegro “ein guter Ausgangspunkt” sein.

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