Kryptobranche bietet Frauen dank Homeoffice bessere Karrierechancen

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Saro McKenna, eine Mitgründerin des NFT-Spiels Alien World und die Geschäftsführerin der Blockchain-Wirtschaftsberatung Dacoco, erklärt im Gespräch mit Cointelegraph, was ihre ganz persönliche Meinung und Erfahrung zum Thema Gleichberechtigung in der Kryptobranche ist.

McKenna, die bereits in anderen von Männer dominierten Branchen tätig war, stellt zunächst fest, dass die Kryptobranche insgesamt eigentlich „ziemlich divers“ ist. So stammen die Menschen in Blockchain und Krypto aus verschiedensten Umfeldern, wodurch sie viele „gemischte Perspektiven und Standpunkte“ einbringen könnten, wie die Expertin meint.

Ganz besonders die Möglichkeiten, die die Kryptobranche im Hinblick auf Arbeit aus dem Homeoffice bietet, ist laut McKenna ein großer Pluspunkt, der Frauen aus dem Sektor die Chance gibt, ihre Karrieren voranzutreiben und sich gleichzeitig um die Familie zu kümmern. Dahingehend führt sie aus:

„In Anbetracht der Tatsache, dass sich noch immer in erster Linie Frauen um die Kinder kümmern, bedeutet diese zusätzliche Flexibilität, dass sie ihre Karrieren nicht vorübergehend auf Eis legen müssen und dass ihre Berufserfahrung nicht darunter leidet, dass sie Kinder bekommen haben.“

Zudem sieht McKenna die Kryptobranche als Feld, in dem besonders auch Fachkräfte aufblühen können, die weniger extrovertiert sind, denn der Fokus liegt bei Blockchain-Projekten eher auf Expertise und Können. Dementsprechend ist es für introvertierte Menschen umso besser möglich, ihre „Arbeit für sich sprechen zu lassen“.

„Weil in der Kryptobranche der Schwerpunkt eher auf Expertise und Können gelegt ist, sind meiner Ansicht nach die Zutrittsbarrieren niedriger“, so die Expertin. Nichtsdestotrotz bräuchte es dennoch „den Mut, sich selbst einzubringen“. Insgesamt sieht McKenna die Branche auf jeden Fall als „super offen“ für alle.

Auf die Frage nach ihrer Meinung zum Metaverse antwortet die Dacoco-Geschäftsführerin, dass sich die Krypto-Community darum bemühen sollte, die virtuelle Welt besonders für Frauen und Kinder zum „Safe-Space“ zu machen. Obwohl zwar keine körperliche Gefahr besteht, sieht McKenna im Metaverse ganz eigene Gefahren lauern:

„Das Metaverse ist eine soziale Umgebung, in der Menschen ihre reale Identität verzerren können, hier müssen Frauen und Kinder ganz besonders geschützt werden.“

In diesem Kontext betont sie abschließend noch, dass Innovation immer darauf ausgerichtet sein sollte, „was wirklich wichtig ist“, und zwar die Menschen.

Der prominente Großinvestor und Krypto-Fürsprecher Tim Draper ist derweil der Überzeugung, dass Frauen die treibende Kraft des nächsten großen Rekordlaufs von Bitcoin (BTC) sein werden. Demnach spielen Frauen in Krypto also nicht nur eine tragende Rolle als Arbeitskräfte, sondern zukünftig auch als Anlegerinnen.

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