Kryptobörse Kraken friert ebenfalls Konten von russischen Nutzern ein

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Mit Kraken sieht sich nun die nächste Kryptobörse dazu gezwungen, auf Grund der Finanzsanktionen der Europäischen Union (EU), ihre Pforten für russische Nutzer zu schließen.

Wie die Kraken am 19. Oktober in einer E-Mail an ihre Nutzer bekanntgegeben hat, werden Zugriff und Nutzung der Plattform für russische Kunden abgeschaltet.

„Auf Grund der europäischen Sanktionen müssen wir Maßnahmen ergreifen, um den Zugriff auf ihren Kraken-Account einzuschränken“, wie es in der entsprechenden Mail der Kryptobörse an ihre russischen Kunden heißt. Immerhin soll es für Russen auf Anfrage möglich sein, vorhandene Gelder abzubuchen.

„Wir werden euch über unseren Kundensupport informieren, sobald es Änderungen gibt“, so die Handelsplattform. Und weiter: „Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten.“

Allerdings hat Kraken nicht angegeben, ob es eine bestimmte Frist für die Auszahlungen auf Anfrage gibt. Ein Sprecher der Kryptobörse bestätigt gegenüber Cointelegraph, dass sich das Unternehmen an die „gesetzlichen und behördlichen Vorgaben in den verschiedenen Ländern hält“. Dahingehend führt der Sprecher aus: „Seit der Bekanntmachung durch die EU haben wir daran gearbeitet, dass wir die nötigen Änderungen treffen, um das neue Sanktionspaket gegen Russland einhalten zu können.“

Die aktuellen Einschränkungen sind nicht das erste Mal, dass Kraken von Seite der Behörden dazu aufgefordert wurde, bestimmte Accounts einzuschränken.

Im Februar 2022 hatte sich der ehemalige Kraken-Chef Jesse Powell dagegen ausgesprochen, dass die kanadische Regierung im Rahmen der Trucker-Protesten gegen die Corona-Maßnahmen ebenfalls angeordnet hatte, dass bestimmte Wallets eingefroren werden. Damals warnte der CEO die Krypto-Nutzer ausdrücklich, dass seine Plattform dazu gezwungen werden könnte, diesen Schritt zu gehen, weshalb Powell potenziell Betroffenen sogar geraten hat, alle ihre Gelder vorsorglich abzuheben.

„Falls ihr euch darüber sorgt, dann lasst eure Gelder nicht bei einer zentralen Plattform. Wir können euch nicht schützen“, so der damalige Kraken-Chef.

Auch die jüngsten Forderungen aus der Ukraine – dass seine Krypotbörse russische Nutzer blockt – hatte Powell bis zuletzt ähnlich kommentiert. So würde dies erst geschehen, sobald Kraken von den Behörden dazu verpflichtet wird.

Wie zuvor berichtet, haben mittlerweile viele Krypto-Unternehmen ihre Dienste für russische Nutzer eingestellt, darunter auch führende Plattformen wie Blockchain.com, Crypto.com und LocalBitcoins.




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