Kryptobörse FTX will trotz „Krypto-Winter“ neue Arbeitsplätze schaffen

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Angesichts der schwierigen Marktlage haben mehrere Krypto-Unternehmen in den letzten Wochen Arbeitsplätze abgebaut. Im krassen Gegensatz dazu bestätigt die einflussreiche Handelsplattform nun allerdings, dass sie dem schwachen Markt zum Trotz nicht nur keine Kündigungen vornimmt, sondern sogar noch neue Stellen schafft.

Wie FTX-Geschäftsführer Sam Bankman-Fried in einem entsprechenden Twitter-Thread erklärt, wird sein Unternehmen „weiter wachsen“ und weiter neue Mitarbeiter einstellen, wie es während Hochphasen der Fall ist.

Allerdings räumt Bankman-Fried auch ein, dass die FTX im Februar weniger neue Mitarbeiter eingestellt hat als sonst, was jedoch in keinster Weise im Zusammenhang mit der finanziellen Lage der Kryptobörse stand. Vielmehr sollte bestehenden Mitarbeitern mehr Zeit eingeräumt werden, um Neuankömmlinge anzulernen.

Die Schaffung von Arbeitsplätzen dürfe laut Bankman-Fried jedoch nicht zum Selbstzweck werden, denn mit steigenden Mitarbeiterzahlen geht nicht zwangsläufig eine Steigerung der Produktivität einher, wie der FTX-Chef übermäßig schnell wachsende Unternehmen kritisiert. Dahingehend führt er aus: „Manchmal gilt, dass je mehr Leute man einstellt, desto weniger wird geschafft, weil nicht alle am selben Strang ziehen.“

Dieser wohlüberlegten Personalstrategie ist es, die der FTX nach weniger Anstellungen im Februar nun erlaubt, auch in schwierigen Zeiten weiter neue Mitarbeiter an Bord holen zu können, ganz „unabhängig von der Marktlage“.

Die Kryptobörse Gemini hat Anfang Juni knapp 10 % ihrer Belegschaft entlassen, wobei die Handelsplattform ganz offen einräumt, dass diese Streichungen auf den momentanen „Krypto-Winter“ zurückzuführen sind.

Bereits während des großen Abwärtstrends von 2018 kam es auf dem Kryptomarkt zu einem ähnlichen Phänomen, als der große Mining-Hardware-Hersteller Bitmain und die Kryptobörse Huobi ebenfalls wegen der schwachen Kurse viele Mitarbeiter entlassen mussten. Consensys trennte sich damals sogar von 60 % der Angestellten, ehe im Jahr 2022 wieder 600 neue Posten besetzt wurden.

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