Krypto-Nachrichtenportal CoinDesk steht wegen DCG-Schieflage wohl zum Verkauf

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Das Krypto-Nachrichtenportal CoinDesk soll Medienberichten nach zum Verkauf stehen, denn dessen Mutterkonzern Digital Currency Group (DCG) befindet sich bekanntermaßen in massiver finanzieller Schieflage.

Wie das Wall Street Journal entsprechend berichtet, hat CoinDesk bereits die Investmentbank Lazard ins Boot geholt, um die möglichen Optionen für einen vollständigen oder teilweisen Verkauf des Nachrichtenportals für Kryptowährungen auszuloten.

Die DCG soll für das Medienunternehmen in den letzten Monaten bereits mehrere Angebote über 200 Mio. US-Dollar erhalten haben, die dem Konzern einen stolzen Profit bescheren würden, denn ursprünglich hatte die DCG die Firma 2016 für schlappe 500.000 US-Dollar übernommen.

Die Digital Currency Group von Barry Silbert ist ohnehin in massiven finanziellen Schwierigkeiten, weshalb sich der Konzern am 17. Januar nun sogar dazu entschieden hat, vorübergehend alle Dividendenausschüttungen an seine Aktionäre auszusetzen, um für Liquidität zu sorgen.

Am gestrigen 18. Januar hat Bloomberg dann auch noch berichtet, dass die DCG-Tochter Genesis Global wohl kurz vor der Insolvenzanmeldung steht, nachdem eine Lücke von mehr als 3 Mrd. US-Dollar bei dem Krypto-Unternehmen offengelegt wurde.

CoinDesk und Genesis gehören zu den mehr als 200 Krypto-Unternehmen, in die die Krypto-Investmentfirma DCG maßgeblich investiert ist. Weitere einflussreiche Krypto-Unternehmen unter der Führung der DCG sind die Vermögensverwaltung Grayscale Investments – die den marktführenden Bitcoin-Investmentfonds GBTC betreibt – und die Kryptobörse Luno.

Ironischerweise könnte ausgerechnet ein CoinDesk-Artikel vom November, der damals die Unregelmäßigkeiten in den Büchern von Alameda Research aufgedeckt hat, der Stein des Anstoßes für den Zusammenbruch der systemrelevanten Kryptobörse FTX gewesen sein. Der daraus entstandene Dominoeffekt droht nun auch Genesis und die DCG zu verschlingen.

Cointelegraph hat CoinDesk um ein Kommentar zu einem potenziellen Verkauf gebeten, aber bis Redaktionsschluss noch keine Rückmeldung erhalten.




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