Krypto-Mixer so beliebt wie nie – „Illegitime“ Nutzung auf Rekordhoch

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  • In der Krise hat sich die Nutzung von Krypto-Mixern verdoppelt.

  • Besonders die „illegitimen“ Wallets machen einen immer größeren Teil der Mixer-Nutzung aus.

  • Aufsichtsbehörden drängen nun umso mehr auf eine Regulierung der umstrittenen Services.

Während die On-Chain-Aktivitäten im Bereich der Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) im Krypto-Winter spürbar weniger geworden sind, hat sich die Nutzung der sogenannten Krypto-Mixer verdoppelt, wobei der Großteil von „verdächtigen“ Wallets stammt.

Krypto-Mixer, oftmals auch „Tumbler“ genannt, sorgen für größtmögliche Anonymität bei Krypto-Transaktionen, indem deren Sender und Empfänger unkenntlich gemacht werden. Dies wird dadurch geschafft, dass die Daten einer Transaktion mit vielen anderen wortwörtlich wie in einem Mixer „gemischt“ und dadurch verschleiert werden. Obwohl es legitime Anwendungsfälle für derartige Services gibt, werden diese oftmals von Hackern und Kriminellen missbraucht, um Spuren zu verwischen.

Wie eine aktuelle Analyse von Chainalysis zeigt, hat das Gleitende Mittel der letzten 30 Tage für den täglichen Transaktionswert von Krypto-Mixern im April 2022 ein neues Rekordhoch von 51,8 Mio. US-Dollar erreicht. Dieser Wert ist zudem doppelt so hoch wie im April 2021.

Laut Analysedienst werden allerdings 10 % aller Gelder aus illegitimen Wallets ausschließlich an Krypto-Mixer geschickt. Zudem belegen die Daten, dass Gelder von illegitimen Wallets überwiegend aus Betrugsprojekten und Hackerangriffen stammen.

Obwohl Krypto-Mixer nicht grundsätzlich illegal sind, könnte sich dieser Umstand bald ändern, denn derartige Dienste sind ein Dorn im Auge der Regulierungsbehörden. So hatten die britischen Strafverfolgungsbehörden im März bereits gefordert, dass Krypto-Mixer so reguliert werden, dass sie mit geltenden Bestimmungen zur Geldwäschebekämpfung (AML) in Einklang stehen.

Im Mai wurde der Krypto-Mixer Blender.io vom amerikanischen Finanzministerium sanktioniert, weil der Dienst im Zusammenhang mit dem 620 Mio. US-Dollar schweren Hack des Blockchain-Games Axie Infinity eine tragende Rolle gespielt hat.

Der Mixer Tornado Cash stand Anfang Juli derweil in Verbindung mit mehreren Angriffen auf Projekte aus dem Bereich der Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi).

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