Krypto könnte zu Zahlungsweg werden

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Brasilien hat Bitcoin (BTC) zwar nicht zum gesetzlichen Zahlungsmittel gemacht, wie El Salvador im letzten Jahr, aber das südamerikanische Land hat ein Gesetz verabschiedet, das Krypto-Zahlungen im ganzen Land legalisiert. 

Das brasilianische Abgeordnetenhaus hat einen Rechtsrahmen verabschiedet, der die Verwendung von Kryptowährungen als Zahlungsmittel im Land legalisiert. Das ist zwar ein bedeutender Fortschritt für die Kryptowährung in Brasilien, aber das Gesetz muss noch vom brasilianischen Präsidenten unterzeichnet werden, damit es in Kraft treten kann.

Mit der Verabschiedung des Gesetzes werden Kryptowährungen aber nicht zum gesetzlichen Zahlungsmittel im Land. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass digitale Währungen und Flugmeilenprogramme in die Definition der Zahlungsmittel aufgenommen werden, die von der Zentralbank des Landes beaufsichtigt werden.

Nach der Verabschiedung des Gesetzes muss die Exekutive der Regierung entscheiden, welches Amt für die Überwachung zuständig sein wird. Token, die als Wertpapiere betrachtet werden, fallen jedoch weiterhin unter die Zuständigkeit der brasilianischen Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (CVM).

Neben der Anerkennung von Kryptowährungen als Zahlungsmittel ermöglicht das Gesetz die Schaffung von Lizenzen für Kryptbörsenplattformen sowie für die Verwahrung und Verwaltung von Kryptowährungen durch Dritte. Außerdem schreibt das Gesetz Börsen vor, eine klare Unterscheidung zwischen Unternehmens- und Nutzergeldern zu machen, um einen weiteren Vorfall wie den FTX-Zusammenbruch zu vermeiden.

Im Juni wurde ein ähnlicher Vorschlag vorgelegt, der vorsah, dass Brasilianer Kryptowährungen als Zahlungsmittel verwenden können und ihre privaten Schlüssel vor einer gerichtlichen Einziehung zu schützen. Der Vorschlag will Krypto-Vermögenswerte zu einem Tauschmittel und einem “Instrument für den Zugang” zu Waren, Dienstleistungen oder Investitionen machen.

Der Zusammenbruch von FTX hat sich auf viele Sektoren im Krypto-Bereich ausgewirkt, aber laut Thiago César, dem CEO der Transfero Group, die eng mit dem brasilianischen Krypto-Ökosystem verbunden ist, werde das keine Auswirkungen auf die alltägliche Krypto-Nutzung der Brasilianer haben.


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