Krypto keine Bedrohung für US-Finanzstabilität

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Der Vorsitzende der US-Zentralbank Jerome Powell erklärte, dass die Regierungsbehörde zwar die Entwicklungen im Kryptobereich beobachten sollte, er Kryptowährungen aber nicht als ein Problem für die Finanzstabilität der US-Märkte betrachte.

Auf eine Frage von Michael Derby vom Wall Street Journal zum Thema Krypto am Dienstag bekräftigte Powell die Ergebnisse eines Berichts der Arbeitsgruppe des Präsidenten zu den Finanzmärkten, der am 1. November veröffentlicht wurde. Im Bericht hieß es, Stablecoin-Emittenten sollten angemessen vom Staat beaufsichtigt werden, genau wie Banken. Eine Gesetzgebung sei dringend erforderlich, um Risiken zu bekämpfen.

“Stablecoins können sicherlich ein nützlicher, effizienter und verbraucherfreundlicher Teil des Finanzsystems sein, wenn sie richtig reguliert werden”, sagte Powell. “Im Moment sind sie es nicht. Sie haben durchaus ein Wachstumspotential, insbesondere wenn sie mit einem der sehr großen Tech-Netzwerke verbunden werden, die es bereits gibt.”

Pressekonferenz mit Jerome Powell am Dienstag

Der Vorsitzende der US-Zentralbank fügte hinzu:

“Man könnte ein Zahlungsnetz haben, das sofort systemrelevant ist, aber keine angemessene Regulierung und keinen angemessenen Schutz bietet. Die Öffentlichkeit vertraut darauf, dass die Regierung und vor allem die US-Zentralbank dafür sorgen, dass das Zahlungssystem sicher und zuverlässig ist.”

Powell stellt sich damit im Vorfeld seiner Anhörung im Senat zur Bestätigung als nächster US-Zentralbank-Vorsitzender hinter die Haltung der Biden-Regierung zu digitalen Vermögenswerten. Powell ist seit 2012 im Gouverneursrat der US-Zentralbank und seit 2018 Vorsitzender von dieser. Der neue US-Präsident sich erneut für ihn entschieden. Damit wird er bis zum Jahr 2026 weiter Vorsitzender der Zentralbank bleiben.

In diesem Zusammenhang: Jerome Powell über digitalen Dollar: US-Zentralbank noch unentschlossen

Obwohl der US-Zentralbank-Vorsitzende sagte, dass Kryptowährungen derzeit wahrscheinlich kein Problem für die Finanzstabilität in den USA darstellen würden, bezeichnete er digitale Währungen als “riskant” und sie seien “an nichts gekoppelt”. Powell hat zuvor bereits Bedenken im Hinblick auf Kryptowährungen geäußert. Er meinte, er sei gegen ein Verbot dieser Vermögenswerte, so wie es China tut. Gleichzeitig müssen Stablecoins reguliert werden.

“Stablecoins sind wie Geldmarktfonds, sie sind wie Bankeinlagen, aber sie befinden sich bis zu einem gewissen Grad außerhalb des regulatorischen Rahmens. Es wäre angemessen, sie zu regulieren”, so Powell im September. “Gleiche Tätigkeit, gleiche Regulierung.”


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