Krypto-Community werht sich gegen offenen Brief der Krypto-Kritiker an die Politik

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Der zunehmende Lobbyismus der Kryptobranche hat mehrere Krypto-Kritiker aus der Techbranche dazu veranlasst, sich in einem offenen Brief gegen die wachsende Einflussnahme auf die amerikanische Politik auszusprechen. Allerdings wehren sich nun wiederum führende Köpfe der Krypto-Community gegen die Argumente ihrer Gegner.

Der von 26 Techunternehmern, Informatikern und Wissenschaftlern formulierte Brief an das amerikanische Parlament beschreibt Kryptowährungen als „riskante, fehlerhafte und noch unerprobte digitale Finanzinstrumente“. In diesem Kontext widersprechen die Unterschreibenden auch dem angeblichen Potenzial der Blockchain-Technologie und fordern die US-Politik entsprechend auf, strenger gegen Krypto vorzugehen.

In der Krypto-Community stießen diese Kritikpunkte erwartungsgemäß auf heftige Gegenwehr. Darunter auch der Tech-Anwalt Preston Byrne, der in einem Blogeintrag auf die einzelnen Punkte des Briefes eingeht und Gegenargumente zu den Bedenken von dessen Autoren liefert.

So gibt der Anwalt unter anderem zu bedenken, dass die Kryptobranche keine Sonderbehandlung wünscht, sondern lediglich rechtliche Klarheit. Einige der Kritiker bezeichnet er zudem als „unverhohlene Wichtigtuer“.

In eine ähnliche Kerbe schlägt Meltem Demirors, die Chefstrategin von CoinShares, die die Autoren ebenfalls als als „bekannte Anti-Krypto-Trolle“ identifiziert (siehe unten=-

De Philosophieprofessor Bradley Rettler wirft wiederum ein, dass Argumente zwangsläufig mit Fakten belegt werden müssten, was der offene Brief seiner Meinung nach nicht wirklich schafft. Deshalb widerlegt Rettler in einem Twitter-Thread die einzelnen Kritikpunkte der Verfasser minutiös.

Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin weist wiederum darauf hin, dass der Blogger Cory Doctorow ebenfalls den Brief unterschrieben hat, was laut Buterin „für viele Krypto-Fans verwirrend und enttäuschend ist“, da Doctorow bisher eigentlich als „einer von ihnen“ galt.

Immerhin muss festgehalten werden, dass der Lobbyismus der Kryptobranche tatsächlich zunimmt. Wie aktuelle Daten zeigen, haben sich die Ausgaben der Kryptobranche für Lobbyarbeit im letzten Jahr um 116 % gesteigert, jedoch bleibt die Gesamtsumme der letzten 5 Jahre nichtsdestotrotz bei mickrigen 9,5 Mio. US-Dollar.

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