Krypto-Community bezeichnet Situation als “Schachzug”

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“Wer braucht Netflix, wenn man in der Krypto-Branche arbeitet?”, wie ein Nutzer auf Twitter die mögliche Übernahme der Kryptowährungsbörse FTX durch Binance kommentierte. Der Deal wurde am 8. November bekannt gegeben und wurde von einigen als “Schachzug” bezeichnet. Damit wollen sie zum Ausdruck bringen, dass Binance absichtlich auf diesen Deal abgezielt hat.

Nutzer auf Twitter behaupteten, “CZ hat gerade den größten Gangsterspielzug ausgeführt, den wir je in der Krypto-Welt gesehen haben, Punkt”. Sie beziehen sich dabei auf mehrere Tweets von Binance-CEO Changpeng Zhao, die zu dieser Möglichkeit geführt haben.

Die Community zog auch Parallelen zur Übernahme von Twitter durch Elon Musk:

Kurz zusammengefasst ist folgendes passiert: In einem Tweet vom 6. November gab Zhao bekannt, die Position von Binance auf FTX-Token (FTT) liquidieren zu wollen. Grund dafür sollen die “jüngsten Enthüllungen” gewesen sein und er wolle sich lediglich vor Risiken absichern.

Der FTX-Gründer und CEO Sam “SBF” Bankman-Fried behauptete am 7. November auf Twitter, ein Konkurrent versuche, die Kryptowährungsbörse mit falschen Gerüchten anzugreifen. Die Vermögenswerte von FTX seien “in Ordnung”, sagte SBF und erklärte, das Unternehmen verfüge über genügend Mittel, um alle Kundenbestände abzudecken. Die Börse investiere zudem keine Kundengelder, auch nicht in Staatsanleihen. Im Zuge dessen rief SBF auch zur Zusammenarbeit mit der Kryptobörse Binance auf.

Wie Cointelegraph berichtete, lösten Tweets einen Ausverkauf von FTX Token aus. Der Ausverkauf ließ den Token unter seine Unterstützung fallen und er ist in den letzten 24 Stunden über 57 Prozent eingebrochen.

In einer Nachricht an die FTX-Mitarbeiter teilte SBF mit, in den letzten 72 Stunden seien 6 Milliarden US-Dollar von der Plattform abgezogen worden. Das habe die Börse zu einer “effektiven Pause” gezwungen. Er fügte hinzu, die Situation werde in “naher Zukunft” gelöst.

Am 8. November gaben SBF und CZ die Übernahme bekannt und sprachen dabei von einem “Liquiditätsengpass”. Das bedeutet, dass die Liquidation der Vermögenswerte von Binance zur Insolvenz von FTX führte. Der FTX-CEO entschied sich für eine “Rettungsaktion des Konkurrenten, der den Ansturm überhaupt erst ausgelöst hat”, wie ein Nutzer auf Twitter kommentierte.

Der Deal muss noch von den Aufsichtsbehörden genehmigt werden und es ist unklar, ob sich daraus kartellrechtliche Bedenken ergeben würden.

Binance hat eine unverbindliche Absichtserklärung unterzeichnet, in der die Börse angeboten hat, FTX zu kaufen. Zhao fügte hinzu, Binance bewerte “die Situation in Echtzeit” und habe die Möglichkeit, “jederzeit aus dem Geschäft auszusteigen”.




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