Krypto-Anleger befürworten mehrheitlich die harte Hand der US-Börsenaufsicht

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Das knallharte Vorgehen der amerikanischen Börsenaufsicht SEC gegen die Kryptobranche wird von der Mehrheit der Krypto-Anleger als positiv empfunden, wie eine neue Umfrage nun zeigt.

Wie aus der entsprechenden MLIV Pulse Survey von Bloomberg hervorgeht, geben knapp 60 % der 564 Befragten an, dass sie die jüngsten Schläge der SEC gegen Krypto-Unternehmen als positives Signal für künftige Investitionen in die Anlageklasse werten.

Demnach ist für 65 % der Privatanleger eine Investition dank stärkerer Strafverfolgung gegen die Kryptobranche „umso wahrscheinlicher“. Bei den professionellen Investoren trifft dies ebenfalls auf eine Mehrheit von 56 % zu.

Analog dazu ist es für 35 % der Privatanleger bzw. 44 % der professionellen Investoren „weniger wahrscheinlich“, dass sie angesichts der strengeren Regulierung investieren.

Die amerikanische Börsenaufsicht hat ihre Strafverfolgung in der Kryptobranche in den vergangenen Monaten tatsächlich spürbar intensiviert, wobei allen voran namhafte Fälle wie die Insolvenzen der Krypto-Unternehmen Celsius Network und Three Arrows Capital oder Ermittlungen gegen die NFT-Branche für Aufsehen gesorgt haben.

Ein weiteres öffentlichkeitswirksames Verfahren war die von der SEC ausgesprochene Strafe gegen das amerikanische Promi-Sternchen Kim Kardashian, die 1,26 Mio. US-Dollar Schadensersatz wegen Werbung für ein betrügerisches Krypto-Projekt zahlen muss.

Die Empfindung der Privatanleger steht im scheinbaren Kontrast zu den Befürchtungen aus US-Politik und Kryptobranche, die die Börsenaufsicht beide dafür kritisieren, dass diese einen Ansatz der „Regulierung durch Strafverfolgung“ fährt.

Gurbir Grewal, der SEC-Direktor für Strafverfolgung, hatte im September allerdings entgegnet, dass sich seine Behörde nicht von der Kritik, dass sie „Innovation behindert“, einschüchtern lässt. Unabhängig davon soll Strafverfolgung immer eingeleitet werden, wenn diese nötig ist.


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