Kritik an der Börse nimmt weiter zu

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Binance ist der Chamber of Digital Commerce beigetreten, einer Krypto-Lobbygruppe in den USA, wie die Börse in einer Pressemitteilung vom 20. Dezember mitteilte. Kurz zuvor wurde Binance dafür kritisiert, dass die Börse mutmaßlich nicht reguliert ist.

Die Vizepräsidentin für öffentliche Angelegenheiten von Binance Joanne Kubba äußerte die Hoffnung, dass die Partnerschaft zu klaren Regelungen für die Krypto-Branche in den USA führen wird. Sie erklärte dazu:

“Als ein Unternehmen, das im Zentrum des schnellen Wachstums und des komplexen regulatorischen Umfelds der Branche steht, ist es für Binance unerlässlich, Hand in Hand mit politischen Entscheidungsträgern, Regulierungsbehörden und Branchengruppen wie der Chamber zu arbeiten. Diese Arbeit ist von grundlegender Bedeutung für unsere gemeinsame Mission, die nachhaltige Entwicklung von sinnvollen Regelungen für Kryptowährungen und Blockchain zu fördern, die letztlich den Schutz der Nutzer gewährleisten.”

Laut ihrer Webseite setzt sich die Chamber of Digital Commerce für politische Maßnahmen ein, darunter Steuerparität für digitale Vermögenswerte, Anti-Geldwäsche-/Identitätsprüfungsregelungen für Kryptobörsen, mehr regulatorische Klarheit für Wertpapier-Token und Forschung zu digitalen Zentralbankwährungen.

Über ihr politisches Aktionskomitee leistete die Kammer im Jahr 2022 Beiträge an drei Kongresskandidaten: Den republikanischen Abgeordneten Patrick McHenry aus North Carolina; Den republikanischen Senatskandidaten Blake Masters aus Arizona; und den demokratischen Senator Ron Wyden aus Oregon.

Kontroverse um Binance

Seit dem Zusammenbruch von FTX wird eine Krypto-Regulierung immer stärker gefordert. Binance wurde im Zuge dessen besonders genau beobachtet, weil die Börse ein sehr hohes Volumen, allerdings keinen klaren geographischen Standort oder regulatorischen Status hat.

Bei einer Kongressanhörung am 14. Dezember behauptete Kevin O’Leary, dass Binance den Zusammenbruch von FTX verursacht habe und ein unreguliertes Monopol sei.

Der CEO von Binance Changpeng Zhao antwortete auf O’Learys Behauptungen in einem CNBC-Interview vom 15. Dezember und sagte darüber, das seien “ein Haufen unsinniger Behauptungen”.

Am 12. Dezember veröffentlichte Reuters einen Bericht, in dem behauptet wurde, Beamte des US-Justizministeriums würden erwägen, Binance-Führungskräfte wegen Finanzverbrechen anzuklagen. Die Führungskräfte wurden bisher nicht angeklagt, aber der Bericht führte dennoch zu großen Abflüssen von Stablecoins und anderen Kryptos von Binance.

Um zu beweisen, dass die Börse vertrauenswürdig und solvent ist, hat Binance einen geprüften Proof-of-Reserve veröffentlicht. Der Proof-of-Reserve wurde jedoch kritisiert, weil er die Unternehmensstruktur und die internen Kontrollen von Binance nicht offenlegt.

Binance.US ist eine separate Börse mit demselben Namen wie die globale Handelsplattform und ist 2020 der Chamber of Digital Commerce beigetreten. Der Konkurrent FTX hat ebenfalls zu Wahlkampagnen von US-Politikern beigetragen. Zum ersten Mal jedoch hat sich Binance direkt einer US-Lobbygruppe angeschlossen.




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