Kommt es zum „Supply Squeeze“? – Angebotsmenge von Bitcoin fast auf Rekordtief

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Die Menge der verfügbaren Bitcoin (BTC) auf Kryptobörsen steht kurz vor einem Rekordtief, was auf eine Verknappung der marktführenden Kryptowährung hindeutet.

Ki Young Ju, der CEO des Analysedienstes CryptoQuant, weist dementsprechend darauf hin, dass die handelbaren BTC zurzeit ähnlich rar sind wie im Mai.

Kommt es nun wieder zur Verknappung?

Wie die Daten vom Donnerstag zeigen, sind „nur noch“ 2,399 Mio. BTC auf allen großen Kryptobörsen zusammen verfügbar. Im Mai wurde in dieser Hinsicht ein Rekordtief von 2,390 Mio. BTC verzeichnet, das nun schon wieder sehr nah ist.

Die Krypto-Anleger zahlen also aktuell keine Bitcoin auf Handelsplattformen ein, was darauf schließen lässt, dass sich die Strategie zurück zu langfristigen Investition anstatt kurzfristiger Spekulation verschoben hat.

„Ich hoffe, dass wir wieder eine Verknappung des Angebots bekommen“, wie Ki dahingehend kommentiert.

Bitcoin auf Kryptobörsen im Vergleich mit der Kursentwicklung. Quelle: CryptoQuant

Ein solcher „Supply-Squeeze“ ist in den letzten Wochen ein immer wiederkehrendes Narrativ, das dadurch befeuert wird, dass jegliche überschüssige Liquidität sofort wieder aufgekauft wird.

Dabei sind es nicht nur die Privatanleger, die sich zurück aufs Halten umstellen, sondern auch die institutionellen Investoren, was sich daran erkennen lässt, dass auf Handelsplattformen für Krypto-Derivate ebenfalls massive Kapitalabflüsse festzustellen sind.

Die Daten des Krypto-Marktforschungsinstituts Glassnode belegen zusätzlich, dass diejenigen Bitcoin, die zuletzt im Zeitraum der letzten 1 bis 2 Jahre bewegt wurden, am heutigen Freitag ein dreijähriges Tief erreicht haben.

Dies stützt die These der Verknappung, denn Anleger, die ihre BTC im September 2019 oder September 2020 zuletzt transferiert haben, halten weiter an ihren Geldern fest.

Bitcoin, die zuletzt vor 1 – 2 Jahren transferiert wurden.Quelle: Glassnode/Twitter

Bitcoin hat starken Support

BTC/USD liegt bei Redaktionsschluss zunächst weiterhin unterhalb der 46.000 US-Dollar Marke. Das schwindende Angebot wirkt sich also noch nicht unmittelbar auf den Kurs aus.

Cointelegraph-Experte Michaël van de Poppe widerspricht nichtsdestotrotz den Unkenrufen, dass Bitcoin mit dem Crash vom Dienstag in einen neuen Abwärtstrend geschlittert ist.

So sieht er bei 45.700 US-Dollar und spätestens im Bereich zwischen 43.000 bis 44.000 US-Dollar starken Support für den Krypto-Marktführer.

„Auf der Oberseite ist die 46.700 US-Dollar Marke wiederum ein wichtiger Widerstand“, so der Experte. Und weiter:

„Falls wir diesen überspringen können, steigen die Chancen, dass wir auch wieder zurück über 47.500 US-Dollar und sogar 50.000 US-Dollar kommen. Auch die Altcoins würden dadurch befeuert werden und könnten wahrscheinlich nachziehen.“

Bitcoin-Tagesdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView




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