„Klug, den Abschwung zu kaufen“

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Der amerikanische Politiker Eric Adams nutzt einen seiner ersten öffentlichen Auftritte als neu gewählter Bürgermeister von New York City, um den jüngsten Abschwung von Bitcoin als günstige Kaufgelegenheit zu bewerben.

Die entsprechenden Aussagen machte Adams am heutigen Donnerstag im Interview mit CNBC, als er zunächst bestätigte, dass er bisher noch kein Gehalt in Form von Bitcoin (BTC) bezogen hat, wie er nach der Wahl noch großspurig angekündigt hatte. Nichtsdestotrotz hält der Bürgermeister an seinem Vorhaben fest, New York zum „Krypto-Mekka“ der USA zu machen. Als Moderator Andrew Ross Sorkin im Gespräch dann darauf hinwies, dass Bitcoin aktuell bis auf ein zwischenzeitliches Tief von 43.000 US-Dollar abgerutscht ist, zeigte sich Adams standfest.

„Manchmal ist es am klügsten, zu kaufen, wenn es nach unten geht, damit man einen Gewinn einfahren kann, wenn es wieder nach oben geht“, so Adams. Dem fügt er an: „Wir müssen die Blockchain-Technologie nutzen, wir müssen Bitcoin nutzen und alle zugehörigen Technologien. Ich will, dass New York City das Mekka für die Krypto-Technologie wird.“

Adams ist nach seiner Wahl im November nun seit fünf Tagen als neuer Bürgermeister von New York im Amt. Schon im Rahmen seiner Wahlkampagne hatte er damit geworben, den „Big Apple“ zum „Zentrum für Cybersicherheit, selbstfahrende Autos, Dronen und Bitcoin“ zu machen. Unter anderem wegen diesen Versprechen konnte er sich gegenüber seinem Parteikollegen Andrew Yang als Kandidat durchsetzen.

Nachdem sein Kollege Francis Suarez, der Bürgermeister von Miami, in Aussicht gestellt hatte, ein Monatsgehalt in Bitcoin zu beziehen, erhöhte Adams den „Wetteinsatz“ auf drei Monate. Das durchschnittliche Jahresgehalt für einen New Yorker Bürgermeister beträgt 258.750 US-Dollar bzw. 21.526 US-Dollar pro Monat. Bei einem Kurs von knapp 43.000 US-Dollar würde Adams insgesamt also ca. 1,51 BTC ausgezahlt bekommen.

Schon jetzt ist New York ein wichtiges Schlachtfeld für die Kryptobranche, da hier einige wichtige Behörden ansässig sind, deren Entscheidungen eine Strahlkraft für die gesamte USA haben. So hat die New Yorker Staatsanwaltschaft zum Beispiel den Streitfall gegen Bitfinex und Tether verhandelt, in dem die beiden zusammengehörigen Krypto-Unternehmen Strafzahlungen in Höhe von 18,5 Mio. US-Dollar tätigen mussten. Auch im Fall Coinseed hatte die New Yorker Staatsanwaltschaft angeordnet, dass das vermeintliche Betrugsprojekt Schadensersatzzahlungen von mehr als 1 Mio. US-Dollar berappen musste.




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