„Keine Monopolstellung“ – Binance CEO relativiert Kritik der Community

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Cointelegraph hat während der Virtual Blockchain Week ein exklusives Interview mit dem Binance Gründer und Geschäftsführer Changpeng Zhao (CZ) geführt.

Im Rahmen des Interviews bezog Zhao unter anderem zur momentanen Kritik an Binance Stellung. Die Community wirft der Kryptobörse vor, mittlerweile zu groß und einflussreich geworden zu sein.

CZ: „Die freie Marktwirtschaft funktioniert“

Auf die Frage, wie er die Kritik bewertet, antwortete Zhao: „Ich finde, man muss das von zwei Seiten betrachten.“

Dahingehend ergänzt er:

„Einerseits gibt es die Sorge, dass wir zu groß geworden sind, aber andererseits muss man die Frage stellen, warum sich die Nutzer trotzdem für uns entscheiden. Wenn wir unsere Macht und unseren Einfluss missbrauchen würden, dann würden die Nutzer nicht mehr zu uns kommen.“

„Wir sind schon ziemlich groß, aber der Grund für unser Wachstum ist nicht, dass wir eine Monopolstellung haben“, wie der Binance Geschäftsführer meint. Und weiter: „Es gibt noch Tausend andere Kryptobörsen, der Markt ist hart umkämpft.“

„Es ist ganz normal, dass die Leute solche Befürchtungen haben, aber sie können sich sicher sein, dass wir weiterhin daran arbeiten werden, einen Mehrwert zu schaffen und nicht, diesen zu vernichten. Die freie Marktwirtschaft funktioniert. Wenn wir unsere Macht missbrauchen, dann werden die Nutzer uns den Rücken kehren.“

Vergleichsweise „winzig“?

Im größeren Kontext sieht Zhao die Kryptobörse sogar noch als relativ klein an: „Hinsichtlich der Marktkapitalisierung sind wir im Vergleich zu traditionellen Unternehmen immer noch winzig.“ Und weiter:

„Selbst hinsichtlich unserer Nutzerzahl sind wir noch winzig. Zusammengenommen sind alle Krypto-Nutzer gerademal ein Tausendstel der Nutzerschaft von traditionellen Unternehmen. Es gibt viel größere Firmen, die ein Drittel aller Nutzer vereinnahmen, wie zum Beispiel Facebook.“

„In der freien Marktwirtschaft werden die Nutzer automatisch von den Unternehmen angezogen, die die besseren Produkte und Dienstleistungen anbiete, das ist ganz natürlich“, so der Binance CEO abschließend.

„Manchmal hat man eben Glück“

Darüber hinaus gab Zhao in der Virtual Blockchain Week an, dass er selbst nicht damit gerechnet hatte, mit seiner Handelsplattform so schnell zum Marktführer zu avancieren. Schon sechs Monate nach ihrer Gründung im Jahr 2017 war die Binance zur größten Kryptobörse hinsichtlich des Handelsvolumens aufgestiegen.

Wie der Geschäftsführer erklärt, gab es damals „nur zwei Krypto-für-Krypto Börsen, die wirklich groß waren“, zudem waren diese lediglich auf Englisch und als Internetseite zu erreichen. Zu dieser Zeit gab es noch keine Trading-Apps für Smartphones und keine großen Kryptobörsen außerhalb der westlichen Welt, was Zhao darin bestätigte, dass auf dem Markt „definitiv noch Platz für eine weitere Börse war“.

„Damals hatten wir uns das Ziel gesteckt, innerhalb von drei Jahren zur Nummer Eins zu werden, aber naja, manchmal hat man eben Glück.“


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