Katar will Einführung einer Zentralbank-Digitalwährung prüfen

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Im Zuge der Digitalisierung des heimischen Bankenwesens denkt die Zentralbank von Katar (QCB) nun über die Einführung einer eigenen Digitalwährung nach.

Wie Alanood Abdullah Al Muftah, die Direktorin für Finanztechnologie bei der QCB, erklärt, wird die Zentralbank schon bald mehrere wichtige Entscheidungen zur geplanten Marschrichtung bei der Digitalisierung des katarischen Finanzsystems treffen.

In diesem Zusammenhang bestätigt Al Muftah unter anderem, dass Qatar die Einführung einer Zentralbank-Digitalwährung (CBDC) erwägt:

„Jede Zentralbank muss sich mit der Digitalisierung auseinandersetzen, denn diese wird auf dem Weltmarkt immer wichtiger. Dabei sehen wir auch, dass sich der Markt immer mehr in Richtung Digitalwährungen bewegt. Allerdings müssen wir erst noch prüfen, ob wir eine eigene Digitalwährung einführen.“

Weil „private“ Digitalwährungen, also Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC), inzwischen massiv an Beliebtheit gewonnen haben, bekommen auch Zentralbank-Digitalwährungen (CBDC) immer mehr Auftrieb, wobei diese eigentlich eine Art Gegenentwurf zu den klassischen Kryptowährungen sind. Laut den Daten der Atlantic Council (Stand Juni 2019) arbeiten bereits 87 Nationen an einer eigenen Digitalwährung, von denen immerhin schon 14 eine erste Testphase abgeschlossen haben.


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