Kalifornien warnt Anleger vor Krypto-Sparplattformen wie Celsius und Voyager

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  • Krypto-Sparplattformen unterliegen nicht den gleichen Anforderungen wie Banken.
  • Risiken werden nicht zureichend ausgewiesen.
  • Rechtsverstöße könnten weitreichend sein.

Das kalifornische Department of Financial Protection and Innovation (DFPI) mahnt Anleger zu „extremer Vorsicht“ beim Umgang mit Sparplattformen, die Zinserträge auf Krypto-Vermögen versprechen.

Wie das kalifornische Amt für Anlegerschutz angibt, ermittelt es zurzeit gegen mehrere Krypto-Sparplattformen wegen des Verdachts gegen „geltendes Recht unter der Aufsicht des Departments verstoßen zu haben“.

In einer entsprechenden Warnung schreibt dass DFPI am gestrigen Dienstag, dass Krypto-Sparplattformen „nicht denselben Vorschriften zum Anlegerschutz unterliegen wie Banken und Kreditinstitute“. Verstärkend komme hinzu, dass mehrere Plattformen „ihren Kunden derzeit nicht erlauben, Geld auszuzahlen oder zu anderen Konten zu bewegen“. Dem fügt die Behörde an:

„Das Department warnt kalifornische Verbraucher und Anleger davor, dass viele Krypto-Sparplattformen womöglich für ihre Kunden nicht ausreichend kenntlich gemacht haben, welche Risiken diese eingehen, wenn sie ihre Krypto-Vermögen auf den Plattformen anlegen.“

„Verbraucher werden deshalb zu extremer Vorsicht aufgefordert, wenn ihnen derartige Investitionsangebote oder Finanzdienstleistungen unterbreitet werden“, so das DFPI.

Celsius und Voyager sind Negativbeispiele

Das Amt für Anlegerschutz ergänzt, dass sich nach seiner Einschätzung einige der Krypto-Sparplattformen auch noch dem unrechtmäßigen Wertpapierverkauf schuldig gemacht haben, und verweist in diesem Zusammenhang auf zwei aktuelle Unterlassungsaufforderungen gegen die Krypto-Unternehmen BlockFi und Voyager Digital.

Die Warnung der kalifornischen Behörde kommt zu einem Interessanten Zeitpunkt, denn die beiden einflussreichen Krypto-Sparplattformen Celsius Network und Voyager Digital sind akut von der Zahlungsunfähigkeit bedroht, und haben deswegen „vorübergehende“ Auszahlungsstopps verhängt.

Obwohl es zwar entsprechende Rettungspläne gibt und hinter den Kulissen eifrig an der Aufrechterhaltung der Geschäftsbetriebe gearbeitet wird, ist weiterhin unklar, ob und wie die Anleger der Plattformen ihre Gelder zurückbekommen werden. Der damit einhergehende Vertrauensverlust könnte womöglich sogar das Ende der zentralisierten Krypto-Sparplattformen bedeuten, wie Krypto-Experte Cory Klippsten zuletzt vermutet hatte.

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