Japans Zentralbank vertieft Forschung zu digitalen Zentralbankwährungen

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Die japanische Zentralbank (Bank of Japan) hat am 20. Juli die Gründung eines neuen Teamszur Erforschung der Umsetzbarkeit digitaler Zentralbankwährungen (CBDC) bekannt gegeben.

Das Team tritt die Nachfolge einer Anfang dieses Jahres gebildeten Gruppe an und soll auch die mit anderen Zentralbanken begonnene Forschungsarbeit fortsetzen. Die BoJ hat nach eigenen Angaben derzeit keine Pläne, eine eigene CBDC herauszugeben, auch wenn sich dies in Zukunft ändern könnte.

Die BoJ untersucht bereits eine Weile die Machbarkeit einer nationalen digitalen Zentralbankwährung und hatte im Januar mit fünf anderen Zentralbanken aus Kanada, dem Vereinigten Königreich, Schweden, der Schweiz und der Europäischen Union eine Arbeitsgruppe für digitale Währungen eingerichtet.

Die aktuelle Bekanntmachung scheint lediglich die Zustimmung des japanischen Kabinetts am Freitag zu einer jährlichen wirtschaftspolitischen Leitlinie widerzuspiegeln, welche die Fortsetzung dieser gemeinsamen Bemühungen bestätigt.

Gemischte Botschaften

Der stellvertretende Gouverneur der BoJ erklärte im Januar, die BoJ müsse zur Einführung einer CBDC bereit sein, sollte die öffentliche Nachfrage danach zunehmen. Anfang dieses Monats kündigte sie dann an, dass sie einen Proof-of-Concept-Prozess für einen digitalen Yen einleiten werde.

Die offizielle Linie ist jedoch nach wie vor, dass es keine Pläne für eine solche Einführung gibt, was sich jedoch in der Zukunft ändern könnte.

Unterdessen beabsichtigt die japanische Großbank MUFG, im Laufe dieses Jahres eine eigene Stablecoin herauszubringen.


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