Japanisches Gericht verurteilt Monero-Kryptohacker

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Ein japanisches Gericht hat den vorherigen Freispruch eines Mannes aufgehoben, der Computer von Webseiten-Besuchern mit Kryptomining-Malware infiziert hatte.

Wie The Mainichi am 7. Februar berichtete, hob der Oberste Gerichtshof von Tokio ein früheres Urteil auf, das den Mann, der nicht namentlich genannt wurde, von jeglichem Fehlverhalten freigesprochen hatte.

Verstecktes Mining

Laut der ursprünglichen Anklageschrift installierte der 32-jährige Webdesigner den Coinhive-Miner im Oktober 2017 auf seiner eigenen Website. Dieser war einen Monat lang aktiv und benutzte die Geräte der Besucher, um Kryptogeld zu seinem eigenen Nutzen zu erzeugen – eine Praxis, die als “Cryptojacking” bekannt ist.

Im März 2018 sah sich der Mann dann mit rechtlichen Konsequenzen konfrontiert, konnte sich aber letztendlich einer Bestrafung entziehen. Damals erklärten die Richter, der Mann hätte zuvor vor möglichen rechtlichen Konsequenzen gewarnt werden müssen. Der Hohe Gerichtshof widersprach dieser Auffassung in seinem neuen Urteil.

“Die Besucher wurden weder darüber (das Miningprogramm) informiert noch hatten sie die Möglichkeit, es abzulehnen”, zitierte der Mainichi den Vorsitzenden Richter Tsutomu Tochigi.

Es ist nicht bekannt, wie viel Einnahmen der Webseiten-Betreicber in der kurzen Zeit, in der Coinhive aktiv war, erzielt hatte.

Coinhive mittlerweile abgeschaltet

Wie Cointelegraph berichtete, wurde Coinhive im vergangenen Jahr mangels Rentabilität eingestellt.

Die dadurch erwirtschafteten Vermögen sind offenbar eng mit dem Schicksal der Altcoin Monero (XMR) verknüpft. Monero gilt unter Cyberkriminellen als ein Favorit unter den Miningprogrammen, um  verdeckte Aktivitäten durchzuführen. Monero verzeichnete 2018 einen deutlichen Wertverlust. eine Hard Fork hatte die Situation für Coinhive zusätzlich verkompliziert.

Zu seinen Hochzeiten im Mai 2018 soll der Dienst auf mehr als 300 Webseiten aktiv gewesen sein.

Cryptojacking bleibt weltweit ein ernstes Problem. Interpol hat sich im vergangenen Monat mit dem Cybersicherheitsunternehmen Trend Micro zusammengetan, um das Thema in Angriff zu nehmen.


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