Japanischer Krypto-Verband will Notierung neuer Kryptowährungen vereinfachen

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Die Japan Virtual and Crypto Assets Exchange Association, also der japanische Branchenverband der Kryptobörsen, hat neue Vorschläge zur Lockerung der heimischen Krypto-Regulierung gemacht.

Wie Bloomberg berichtet, will der Verband im besten Fall schon ab Dezember deutlich weniger strenge Vorgaben für die Zulassung neuer Kryptowährungen auf bereits etablierten Kryptowährungen umsetzen. Dies würde sich allerdings nur auf Kryptowährungen beziehen, die für den japanischen Markt nicht gänzlich neu sind.

Damit könnten die langwierigen Prüfungsprozesse entfallen, die bei Notierungen von Kryptowährungen in Japan bisher noch gängig sind. Für gänzlich neue Coins könnte diese Regelung dann ebenfalls ab März 2024 greifen. Wie Genki Oda, der Vizepräsident des Verbandes, erklärt, wären davon auch Krypto-Tokens betroffen, die im Rahmen von Initial Coin Offerings (ICO) oder Initial Exchange Offerings (IEO) auf den Markt gebracht werden.

Des Weiteren kommentiert Oda die Pläne hoffnungsvoll:

„ Wir hoffen, dass diese Maßnahmen dabei helfen können, dem japanischen Kryptomarkt neues Leben einzuhauchen.“

Die neuen Regulierungsvorschläge sollen dafür sorgen, dass die heimische Kryptobranche einen leichteren Stand hat und dass es für Startups so leichter wird, einen Fuß in die Tür zu bekommen.

Am 14. Oktober hat das japanische Parlament allerdings noch einen Gesetzentwurf mit Bezug zur Geldwäschebekämpfung verabschiedet, der strengere Auflagen für Kryptobörsen vorsieht, was die Einholung und Offenlegung von Kundeninformationen eingeht.

Nichtsdestotrotz wird Japan für Krypto langsam attraktiver, denn die Regierung lockert langsam die geltenden Gesetze, die der Branche das Leben auf vielen Ebenen schwer machen. So wurde im August eine Steuerreform angeschoben, die dafür sorgen soll, dass Krypto-Startups nicht ins Ausland abwandern.

Zuvor hatte die japanische Kryptobranche bereits mehrheitliche Änderungen an der bisherigen Besteuerung gefordert.

Der japanische Premierminister Fumio Kishida hat in einer Rede am 3. Oktober zudem betont, dass seine Regierung verstärkt das Web3 und zugehörige Technologien wie Non-Fungible Tokens (NFT) und das Metaverse fördern will.


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