Japan spricht Empfehlung gegen algorithmische Stablecoins aus

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Nachdem Japan im Juni einen gesetzlichen Rahmen für Stablecoins geschaffen hat, denken die Regulierer des Landes jetzt darüber nach, ob eine einschränkende Ergänzung für algorithmische Stablecoins gebraucht wird. Eine Forderung die zunächst von der japanischen Finanzaufsicht FSA angeregt wurde und nun erneut von der Finanzreguliererin Tomoko Amaya artikuliert wird.

Im Rahmen ihrer Rede vor dem Official Monetary and Financial Institutions Forum (OMFIF) besprach Amaya zunächst den bestehenden Gesetzesrahmen für Stablecoins, der auf Punkte wie Finanzstabilität, Anlegerschutz, Geldwäschebekämpfung und die Bekämpfung von Terrorismusfinanzierung (AML/CFT) abzielt. Die Rede wurde ursprünglich im November gehalten, aber erst am heutigen 7. Dezember auf der offiziellen Seite der FSA veröffentlicht.

In ihrer 29-seitigen Präsentation stellt die Reguliererin hauptsächlich vor, was die rechtlichen Grundlagen für die Krypto-Regulierung in Japan sind. Dabei wiederholt sie größtenteils die bekannten Gegebenheiten für die Kryptobranche des Landes, aber lässt zugleich mit einer strikten Unterscheidung zwischen „Kryptowährungen“ und „digitalen geldähnlichen Stablecoins“ aufhorchen, denn dies veranschaulicht die Herangehensweise der Finanzaufsicht im Umgang mit Kryptos.

Zum Ende ihrer Rede geht Amaya in einem Abschnitt unter dem Motto „Blick in die Zukunft“ noch auf algorithmische Stablecoins und die dahingehenden Empfehlungen ihrer Behörde ein:

„Unsere Empfehlung sieht vor, dass ‘globale Stablecoins keine Algorithmen nutzen sollten, um ihre Wertstabilität herzustellen’, sondern stattdessen die Gewährleistung von Umtauschrechten sicherstellen sollten.“

Wann die Empfehlung berücksichtigt werden kann, bleibt jedoch unklar, denn das im Juni verabschiedete Stablecoin-Gesetz wird im Juni 2023 in Kraft treten. Ein Anlass für die Verabschiedung des Gesetzes war der Kollaps des Krypto-Projekts Terra (LUNA), das mit dem zugehörigen algorithmischen Stablecoin TerraUSD (UST) maßgeblich zur anhaltenden Krise auf dem Kryptomarkt beigetragen hat.


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