Ist das die Wende? Institutionelle Kryptofonds verzeichnen erstmals seit fünf Wochen Zuflüsse

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Fünf Wochen lang gab es durchgehend nur Abflüsse im Hinblick auf institutionelle Investitionen. Nun verzeichnen Kryptofonds wieder Zuflüsse, wobei BTC der beliebteste Vermögenswert war und ETH etwas an Popularität verloren hat.

Das Kryptoinvestmentunternehmen CoinShares hat in seinem wöchentlichen Bericht Digital Asset Fund Flows vom 24. Januar bei einigen institutionellen Produkten wieder Zuflüsse beobachtet.

Das erste Mal seit fünf Wochen fließt wieder Geld in diese Produkte. Anleger haben den Rückgang aufgekauft und insgesamt 14,4 Millionen US-Dollar investiert.

Die Forscherberichten, ein solcher Zufluss in einer kursschwachen Zeit würde darauf hindeuten, dass die Anleger das derzeitige Niveau als “Kaufgelegenheit betrachten”.

Auf CoinShares eigenem BTC Fonds gab es zwar weiterhin Abflüsse, doch 21Shares und ProShares haben leichte Zuwächse verzeichnet. Bitcoin hat diese Woche mit 13,8 Millionen US-Dollar den größten Zufluss verzeichnet. Ethereum war mit einem Abfluss von 15,6 Millionen US-Dollar der größte Verlierer in diesem Zeitraum. Multi-Asset-Produkte machten diesen Abfluss allerdings wieder wett, womit insgesamt ein positiver Zufluss verzeichnet wurde.

CoinShares erklärte, dass bei ETH in sieben Wochen nun insgesamt 245 Millionen US-Dollar abgeflossen seien. “Das zeigt, dass der größte Pessimismus eher unter den Anlegern bei Ethereum als bei Bitcoin herrscht.”

Der Analyst Willy Woo meinte auch, das sei das erste Anzeichen dafür, dass institutionelles Geld wieder in den Markt zu fließen beginnt:

Die Fonds verwalten dem Bericht zufolge insgesamt 51 Milliarden US-Dollar. Das ist der niedrigste Stand seit Anfang August 2021. Die Summe des gesamten verwalteten Vermögens ist aufgrund der Rückgänge der darunterliegenden Vermögenswerte in den letzten Monaten gesunken. Der weltweit größte Fonds Grayscale, der laut seiner jüngsten Meldung vom 25. Januar 30,6 Milliarden US-Dollar verwaltet, verzeichnete keine Veränderung. Allerdings wurde der Fonds mit einem Rekordabschlag von rund 30 Prozent gehandelt.

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