Indische Zentralbank sieht Kryptowährungen als (kleine) „Gefahr“ für die Finanzstabilität

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In ihrem aktuellen Lagebericht zur Finanzstabilität des Landes hat die indische Zentralbank (RBI) ihre Kritik an Kryptowährungen erneuert. Dahingehend heißt es:

„Wir müssen schon jetzt die kommenden Risiken beachten, die sich am Horizont auftun. Kryptowährungen sind eindeutig eine Gefahr. Alles, was einen Wert aus bloßem Wunschdenken schöpft, ohne dass es einen inneren Wert gibt, ist bloß Spekulation mit einem anderen Namen.“

Zudem wären dezentralisierte Kryptowährungen speziell „dafür designt, um das Finanzsystem und alle zugehörigen Kontrollmechanismen zu umgehen“, darunter allen voran Maßnahmen zur Geldwäschebekämpfung (AML) und zur Bekämpfung von Terrorismusfinanzierung (CTF) sowie Legitimationsprüfung von Kundendaten (KYC). Anknüpfend an altbekannte Kritikpunkte gibt die RBI weiter zu bedenken, dass private Währungen oftmals zu Instabilität führen und die Institution der staatlichen Kontrolle des Geldes unterwandern.

Trotz all dieser harschen Kritik rangieren Kryptowährungen im Lagebericht der RBI ironischerweise am unteren Ende der Risikoskala. In dieser Rangfolge ordnet die Zentralbank die größten Bedrohungen für die Finanzstabilität anhand mehrerer Faktoren, die negativ auf die Stabilität des globalen Finanzsystems einwirken könnten.

Krypto befindet sich dabei am unteren Ende der Rangliste mit Bedrohungen wie der Abstufung von Nationalstaaten, politischer Unsicherheit und Terrorismus. Als Grund für diesen relativ geringen Risikograd von Kryptowährungen führt die Zentralbank an, dass die Kryptobranche im globalen Vergleich noch relativ klein ist und diese noch nicht im großen Stil in das traditionelle Finanzsystem eingebunden ist.

Aktuell umfassen Kryptowährungen schätzungsweise zwischen 0,4 % – 1 % des weltweiten Gesamtvermögens von 469 Bio. US-Dollar. Die RBI ist erfahrungsgemäß eine der kritischsten Zentralbanken im Hinblick auf Krypto, so hatte diese jüngst auch geunkt, dass Zentralbank-Digitalwährungen (CBDC) Kryptowährungen zukünftig „abtöten“ könnten.

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