Indiens Finanzministerin fordert gemeinsame globale Krypto-Regulierung

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Die indische Finanzministerin Nirmala Sitharaman fordert einen globalen Regulierungsrahmen für den Umgang mit Kryptowährungen, um zu verhindern, dass diese im weltweiten Zahlungsverkehr für illegale Aktivitäten missbraucht werden können.

Die entsprechende Forderung sprach Sithraman im Rahmen der Podiumsdiskussion „Geld am Scheideweg“ aus, die am Ostermontag vom Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank veranstaltet wurde. Die weiteren Teilnehmer der Podiumsdiskussion in Washington waren Kristalina Georgieva, die leitende Direktorin des IWF, Roberto Campos Neto, der Chef der brasilianischen Zentralbank, und Ravi Menon, der leitende Direktor der Finanzaufsicht von Singapur.

Sithraman hielt die Weltgemeinschaft im Zuge der Diskussion dazu an, eine gemeinsame und umfassende Regulierung von Kryptowährungen auszuarbeiten, damit diese nicht länger Geldwäsche (AML) und Terrorismusfinanzierung begünstigen können. Dahingehend führt Indiens Finanzministerin aus:

„Ich denke, dass eine Regulierung durch Technologie die einzige sinnvolle Antwort ist, denn eine Regulierung, die auf Technologie setzt, wird zu jedem Zeitpunkt auf der Höhe des Geschehens sein und nicht hinterherhinken. Doch auch das ist alleine nicht möglich. Wir müssen uns deshalb alle abstimmen.“

Auch die „ungehosteten“ Krypto-Wallets, die jüngst schon in der Europäischen Union (EU) Zielscheibe der Regulierer geworden sind, kritisiert Sithraman für ihre Rolle im internationalen Zahlungsverkehr, denn durch diese Form von Krypto-Wallets würde es nahezu unmöglich werden, die Geldströme aus einem Land nachzuvollziehen.

Während Indiens Finanzministerin zumindest auf globaler Ebene also leidenschaftlich für eine Krypto-Regulierung wirbt, sind es in deren Heimat allen voran die indischen Unternehmen, die sich eine schnelle Regulierung des Kryptomarkts wünschen. Als ob die bestehende Unklarheit noch nicht Strafe genug wäre, hat die Regierung des Landes jüngst auch noch ein umstrittenes Gesetz verabschiedet, das eine Besteuerung von 30 % für Kryptowährungen vorsieht. Aus diesem Grund denkt bereits eine Vielzahl indischer Krypto-Unternehmen über einen Umzug ins Ausland nach.

Die Angst vor der Nutzung von Kryptowährungen für illegale Zwecke rückt auf der ganzen Welt immer mehr in den Fokus der Politiker, obwohl eine aktuelle Studie von Chainalysis ergeben hat, dass die illegalen Aktivitäten im Bezug mit Krypto immer weniger werden (siehe Grafik).

Anteil illegaler Aktivitäten am Handelsvolumen des Kryptomarkts. Quelle: Chainalysis

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