In der Vergangenheit immer richtig gelegen: Bitcoin-Indikator signalisiert Aufwärtstrend

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Bitcoin (BTC) verzeichnet eine sogenannte Bärenmarkt-Rallye und hat im Juli um 20 Prozent zugelegt. Aber die Kursentwicklung lässt immer noch keine eindeutigen Rückschlüsse zu.

Mit dem Monatsschluss für Juli hat der Puell Multiple seine Bodenzone verlassen. Damit kommt Hoffnung auf, dass der Markt den schlimmsten Teil hinter sich hat.

Puell Multiple: Ausbruch muss sich noch festigen

Der Puell-Multiple ist eine der bekanntesten Bitcoin-Indikatoren im Bereich Bitcoin. Er misst den Wert der geminten Bitcoins an einem Tag im Vergleich zum Wert der geminten Bitcoins aus den vergangenen 365 Tagen.

Mit diesem Wert wird festgestellt, ob die Anzahl der geminten Coins eines Tages im Vergleich zum Jahresdurchschnitt besonders hoch oder niedrig ist. Daraus lässt sich die Rentabilität der Mining-Unternehmen ableiten, ebenso wie allgemeinere Schlussfolgerungen darüber, wie überkauft oder überverkauft der Markt ist.

Der Puell Multiple liegt derzeit auf einem Niveau, das traditionell mit einem Boden für den Markt einhergeht. Nun tendiert der Indikator nach oben, was traditionell den Beginn eines Makro-Aufwärtstrends markiert.

“Auf Grundlage der historischen Daten wurde der Ausbruch aus dieser Zone von einem zunehmenden Aufwärtsschwung auf dem Kurschart begleitet”, so Grizzly, ein Mitarbeiter der On-Chain-Analyseplattform CryptoQuant, in einem Marktupdate am 25. Juli.

Puell Multiple Chart (Screenshot). Quelle: LookIntoBitcoin

Der Multiple ist nicht das einzige Signal, das bei den derzeitigen Bedingungen für Optimismus sorgt. Wie Cointelegraph berichtete, deuten die Akkumulationstrends unter den Hodlern ebenfalls darauf hin, dass der Makro-Boden bereits erreicht ist.

“Beispiellose makroökonomische Bedingungen”

Nach der überraschenden Erholung in der zweiten Monatshälfte befindet sich Bitcoin nun auf dem höchsten Stand seit sechs Wochen und weit entfernt von einem neuen Makrotief.

Die Stimmung klettert allmählich aus der “Angst”-Zone und Marktbeobachter weisen auf einzigartige Phänomene hin, die eine Prognose für den Bärenmarktes im Jahr 2022 weiterhin extrem schwierig machen.

In einem weiteren “Quicktake” erklärte CryptoQuant, dass selbst die Kurstrendlinien sich diesmal nicht normal verhalten. 

Insbesondere wurde erwähnt, dass BTC/USD in den letzten Wochen mehrmals sein realisiertes Kursniveau überschritten habe, was in vorherigen Bärenmärkten nicht der Fall war.

Der realisierte Kurs ist der Durchschnitt, zu dem sich das BTC-Angebot zuletzt bewegt hat. Dieser liegt derzeit bei knapp unter 22.000 US-Dollar.

“Der Realisierte Kurs hat in früheren Zyklen die Markttiefs signalisiert”, so CryptoQuant:

“Noch wichtiger ist, dass der Bitcoin-Kurs in den letzten beiden Zeiträumen (134 Tage im Jahr 2018 und 7 Tage im Jahr 2020) die Schwelle für den realisierten Kurs nicht überschritten hat. Seit dem 13. Juni hat er dieses Niveau jedoch dreimal überschritten. Dabei zeigt sich, wie einzigartig dieser Zyklus aufgrund der beispiellosen makroökonomischen Bedingungen ist.”

Bitcoin Realisierter Kurs, Chart. Quelle: Glassnode

Wie Cointelegraph berichtete, zeigen diese Bedingungen sich in Form von einer US-Inflation, wie seit 40 Jahren nicht mehr, heftigen Zinserhöhungen durch die US-Zentralbank und Signale, dass sich die US-Wirtschaft in einer Rezession befindet.

Neben dem realisierten Kurs hat Bitcoin sich in diesem Bärenmarkt auch mit seinem gleitenden 200-Wochen-Durchschnitt (MA) ungewöhnlich verhalten.

Normalerweise dient dieser mit kurzen Unterschreitungen als Unterstützung. BTC/USD hat diesmal allerdings den 200-Wochen-MA erstmals zu einem Widerstand gemacht. Laut Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView liegt er derzeit bei rund 22.800 US-Dollar.

BTC/USD 1-Wochen-Kerzenchart (Bitstamp) mit 200-Wochen-MA. Quelle: TradingView

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wider. Jedes Investment und jeder Handel bringen Risiken mit sich und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.


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