Hodlnaut-Gläubiger lehnen Umstrukturierung ab, drängen auf Liquidation

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Dem in Singapur ansässigen Krypto-Kreditgeber Hodlnaut droht nun die Liquidation nachdem die Gläubiger der Firma einen Plan zur Umstrukturierung der Schulden abgelehnt haben und stattdessen die Freigabe der verbleibenden Vermögenswerte fordern.

Wie Bloomberg berichtet, hat die Interessenvertretung der Gläubiger am 12. Januar in einer gerichtlichen Anhörung entsprechend abgelehnt, dass die Geschäftsführung der Krypto-Plattform den Plan zur Umstrukturierung der Verbindlichkeiten umsetzen darf.

Der Grund dafür ist, dass die Gläubiger in einer Umstrukturierung keinen wirklichen Mehrwert für ihre Lage sehen und dass es deshalb in ihrem besten Interesse ist, dass das Krypto-Unternehmen liquidiert wird. Die Algorand Foundation, einer der wichtigsten Gläubiger von Hodlnaut, fordert deshalb die sofortige Liquidation und die Verteilung der verbleibenden Assets auf alle Gläubiger, um für diese den maximalen Wert schaffen.

Die Hodlnaut war erstmals im August 2022 in Schwierigkeiten geraten, als das Unternehmen mit Verweis auf die Krisenlage innerhalb der Kryptobranche plötzlich seine Auszahlungen abschalten musste. Erst später wurde dann klar, wie heftig es Krypto-Kreditgeber getroffen hatte, denn dieser hat durch den Zusammenbruch des Blockchain-Projekts Terra (LUNA) knapp 190 Mio. US-Dollar verloren. Zu allem Überfluss vernichtete das Management Tausende Dokumente, die die Verbindungen zu dem Projekt belegten.

Anschließend hat das Krypto-Unternehmen dann eine Vorstufe der Insolvenz in Singapur beantragt, um eine Liquidation zunächst zu verhindern. Im August wurde dies genehmigt und die Geschäftsführung war der Hoffnung, so wieder ein Gleichgewicht zwischen Vermögen und Schulden zu schaffen, damit die Kunden der Plattform wieder an ihre Krypto-Gelder kommen. Dieses Vorhaben ist bislang jedoch gescheitert.

Ende November 2022 wurden wiederum Ermittlungen gegen die Gründer des Unternehmens aufgenommen, weil diese irreführende Angaben gemacht haben sollen und versucht hatten, ihre Spuren zu verwischen. Die Ermittlungen wurden nach massiven Beschwerden der Anleger eingeleitet.

Hodlnaut und Algorand haben bisher nicht auf Anfrage von Cointelegraph reagiert. Dieser Artikel wird aktualisiert, sobald eine Reaktion vorliegt.


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