Harter Durchgriff von US-Finanzministerium gegen Krypto dementiert

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Kristin Smith, die Geschäftsführerin der Blockchain Association, hat Befürchtungen zurückgewiesen, dass das US-Finanzministerium gegen Bitcoin (BTC) und Kryptowährungen vorgehen wolle.

Es gab Gerüchte, dass das Finanzministerium einige Finanzinstitute wegen Geldwäsche verklagen wolle, die Kryptowährungen verwenden. Diese kamen über das Wochenende auf sozialen Netzwerken auf.

Die massiven Ausverkäufe auf dem Kryptomarkt führte zu diesen. Die Marktkapitalisierung fiel bei diesem Einbruch um über 240 Mio. US-Dollar, während Bitcoin auf 52.000 US-Dollar abrutschte.

In einem Interview mit CNBC machte Smith deutlich, die Berichte seien nicht wahr. Sie erklärte, es sei Aufgabe des Justizministeriums, Unternehmen wegen Geldwäsche anzuklagen.

Janet Yellen, die Sekretärin des US-Finanzministeriums, ist eine bekannte Krypto-Kritikerin und hat im Februar gesagt, der Missbrauch von Kryptowährungen für illegale Aktivitäten sei besorgniserregend.

Inzwischen zeigten mehrere Studien, dass die kriminelle Nutzung von Kryptowährungen nur einen winzigen Teil des weltweiten Krypto-Handels ausmacht. Michael Morell, der ehemalige stellvertretende Direktor des US-Geheimdienstes CIA, hat kürzlich eine Arbeit veröffentlicht, in der es hieß, dass die allgemeine Auffassung, digitale Währungen seien Kanäle für kriminelle Aktivitäten, übertrieben sei.

Morell kam in seiner Arbeit auch zu dem Schluss, dass die forensischen Werkzeuge der Blockchain ausreichend robust seien, um illegale Krypto-Transaktionen zu erkennen.

Krypto-Interessenvertreter versuchen die Desinformation in Washington über die Branche zu korrigieren. Smith erklärte dabei, dass mehrere Akteure auf dem Markt mehr Ressourcen in positive Lobbyarbeit einbringen.

Anfang April kündigten prominente Firmen aus dem Kryptowährungsraum, wie etwa Coinbase und Square, eine neue Lobby-Initiative an, nämlich den Crypto Council for Innovation. Neben der Blockchain Association rufen auch andere Gruppen, wie Coin Center, zu vernünftigen Regelungen für digitale Währungen in Amerika auf.

Smith glaubt, die Notierung von Coinbase an der Nasdaq und andere derartige Ereignisse seien ein Beweis für die wachsende Marktvalidierung der Kryptobranche. Die Behörden in Washington können dieses Phänomen kaum noch ignorieren.


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